Opel macht den Insignia scharf

Von Dieter Liechti. Aktualisiert am 20.04.2009 3 Kommentare

Opel weitet die Modellpalette des erfolgreichen Insignia um eine weitere Variante aus: Ab Herbst soll der OPC mit 325 PS für Furore sorgen – und das vor allem in der Schweiz!

Scharf gemacht: Als OPC-Version wird der Opel Insignia nicht nur optisch zum Brandstifter. Mit 325 PS spurtet er in 6 Sekunden auf Tempo 100.

Scharf gemacht: Als OPC-Version wird der Opel Insignia nicht nur optisch zum Brandstifter. Mit 325 PS spurtet er in 6 Sekunden auf Tempo 100.
Bild: Opel

«Mit unseren OPC-Modellen stossen wir bei unserer Kundschaft auf eine breite Resonanz», freut sich Alfred Suter, Marken-Direktor Opel bei General Motors Suisse, auf den Insignia OPC. «Denn die Schweiz ist weltweit das OPC-Land schlechthin – wir verzeichnen prozentual den grössten Anteil an diesen Modellen.» Bei diesen Aussagen verlässt sich Suter wohl auch auf die Versprechen von Opel-Chef Hans Demant. «Unser erklärtes Ziel war es, das Beste vom Besten zu schaffen», liess sich der Deutsche trotz (oder gerade wegen) der aktuellen Krise ziemlich selbstbewusst zitieren.

«Das Beste vom Besten»

Herzstück des Insignia OPC, der am 7. Mai auf der Barcelona Motor Show seine Weltpremiere feiert, ist ein neuer 2,8-Liter-V6-Turbomotor, der im Insignia 325 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter leistet. Das soll in Zusammenarbeit mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe reichen, um den Standardsprint auf Tempo 100 in sechs Sekunden zu erledigen, bei Tempo 250 wird der Insignia OPC sanft, aber bestimmt, von der Elektronik abgeregelt. Um dieses Leistungsplus zu verkraften, haben die Techniker das ganze Auto im Vergleich zum Insignia Sport mit Allradantrieb um einen Zentimeter tiefergelegt.

Zudem wurde die Vorderachse überarbeitet. «So wurde die Lenkung weitgehend von störenden Krafteinflüssen entkoppelt und dem Fahrer wird ein besseres Gefühl beim Dirigieren seines Sportwagens vermittelt», verspricht Opel. Serienmässig verfügt der Insignia OPC über eine elektronische Regelung der Radaufhängungen. Der Fahrer kann zwischen drei Programmen wählen: «Standard» für hohen Komfort, einem «Sport»-Modus und «OPC» – dem sogenannten Höchstleistungs-Modus. Zudem hält der adaptive Allradantrieb mit elektronischer Mitten- und Hinterachsdifferentialsperre in die OPC-Version Einzug. Und das Design? Das erinnert an den GTC Concept, der 2007 in Genf Premiere gefeiert hat, und macht aus dem Opel definitiv einen Brandstifter. Ab Herbst auch in der Schweiz. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.04.2009, 15:57 Uhr

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3 Kommentare

Kai Müller

20.04.2009, 16:07 Uhr
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Bleibt halt immer noch ein Opel. Nein danke! Antworten


Kurt Heller

20.04.2009, 22:02 Uhr
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PS sind für den Stammtisch, auf der Strasse zählt Drehmoment! Warum spendiert Opel dem Insignia OPC nicht ein bisschen mehr Hubraum als die 2.8 Liter? Dann wäre auch beim Drehmoment noch etwas zu machen, 500 Nm sollten bei diesem Fahrzeugewicht schon drin sein, um nicht gleich wieder von der Konkurrenz verblasen zu werden. Antworten



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