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Elektromobil für Luxuspendler
Von Jan Derrer. Aktualisiert am 20.07.2012 61 Kommentare
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«Der Smile will kein unsportliches, klobiges Elektromobil sein», sagt Mario Vögeli. Der Maschinenbauingenieur entwickelte am Ökozentrum Langenbruck BL den Elektro- Roadster. Und in der Tat: Das Fahrgefühl ist sportlich, wie im Video (siehe oben) zu sehen ist. Knapp 30'000 Franken kostet die günstigste Variante – ohne Batterie. Mit Batterie kostet der Smile mindestens 40'000 Franken. Im baz.ch/Newsnet-Video erklärt Vögeli, weshalb sich das Gefährt trotzdem für Pendler lohnen soll.
Klar ist seit heute Morgen: Nach dreijähriger Entwicklungs- und Testzeit geht der Roadster in Produktion. Herstellung und Verkauf übernimmt die Firma Kamoo in Schlieren ZH. Dies wurde an der Medienkonferenz in Langenbruck mitgeteilt.
Christoph Seiberth, Geschäftsleiter des Ökozentrums, ist optimistisch: «Innerhalb von fünf Jahren wollen wir 3000 bis 5000 Stück absetzen.» Und dies obwohl 2011 in der Schweiz insgesamt nur um die 500 Elektroautos verkauft wurden. Weshalb soll gerade der Smile reissenden Absatz finden? «Wir richten uns an Leute mit hohem Einkommen, die den Smile als Zweitwagen im Sommer nutzen. Und mit dem Smile holen wir auch die Töfffahrer», meint Seiberth selbstbewusst.
150'000 Franken Unterstützung
Der Smile verbraucht ungefähr 8 kWh Strom auf 100 Kilometer. Dank seines geringen Gewichts von 450 Kilogramm ist er sehr effizient. Das modulare Batteriesystem ermöglicht Reichweiten von 80 bis 200 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 Kilometer pro Stunde. Die französische Kunststoffkarosserie ist aus wiederverwertetem Polyethylen gebaut. Platz gibt es für zwei Personen.
Die Klimastiftung Schweiz unterstützte die Entwicklung des Smile mit 150'000 Franken. Überzeugt vom Smile ist auch der Bündner Nationalrat Josias Gasser (GLP). Er besitzt zwei Stück und träumte an der Medienkonferenz von einer Schweizer Leicht-Elektromobilindustrie. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.07.2012, 16:40 Uhr
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61 Kommentare
Bedenklich, dass die Klimastiftung solche Gags unterstützt. Jedermann sieht, dass dies bloss ein Gadget für Lifestylegrüne ist. Allein die Herstellung der Batterie verbraucht eine Unmenge von Energie, von Nachhaltigkeit ist da wenig bis nichts zu sehen. Und woher soll der Strom für die E-Mobilität kommen, wenn zuerst mal 40-60% (je nach Saison) für den Ersatz des AKW-Stroms produziert werden müsse Antworten
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