Basel
Haltestelle Dreispitz soll Knotenpunkt werden
Gut beschildert. Die neue Bahnhaltestelle am Dreispitz. (Bild: Keystone)
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Mit einem zusätzlichen Ideenteil sollen aus dem Wettbewerb ausserdem frühzeitig Diskussionsvorschläge für die sehr gut erschlossenen benachbarten Flächen resultieren. Dabei handelt es sich um längerfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Allfällige Ersatzflächen für Familiengärten sind vorhanden.
Mit dem Wettbewerbsverfahren verfolgen die Immobilien Basel-Stadt, die Christoph Merian Stiftung, die Schweizerischen Bundesbahnen sowie das Hochbau- und Planungsamt des Baudepartements das Ziel, am Depot Dreispitz einen attraktiven Ort für den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu schaffen. Der künftige Platz am Tram-Depot stellt für die Entwicklungsplanung Dreispitz ein wichtiges Initialprojekt dar. Hier haben Fussgänger, Velofahrer und der öffentliche Verkehr hohe Priorität. Mit Büro-, Wohn- und Dienstleistungsnutzungen soll der Platz künftig belebt werden.
Der Wettbewerb schliesst zudem einen Ideenteil ein, mit dem Diskussionsvorschläge für die benachbarten Flächen gewonnen werden sollen. Die Werkstätten der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) beim Depot Dreispitz würden mittelfristig verlagert, und auch im SBB- Areal in Richtung des SBB-Lokdepots bestehe Planungsbedarf.
Vor allem mit einem Wohnschwerpunkt könnte das Potential der umliegenden Grünräume ideal genutzt werden, hält das Departement fest; im Umfeld liegen der Botanische Garten Brüglingen und der Wolfgottesacker. Familiengärtnern im betroffenen Areal könnten Ersatzgärten angeboten werden, wie Abklärungen gezeigt hätten.
Die vertraglich noch bis Ende 2010 geschützten Familiengärten belegen 2,5 Hektar des Planungsgebiets von knapp 8,5 Hektar. Bis zu einer allfälligen Umnutzung vergingen «noch einige Jahre», heisst es weiter. Wettbewerbsresultate erwartet das Departement im Sommer 2009. Danach folgt die Nutzungsplanung und Projektierung für den Platz am Tramdepot. (je)
Erstellt: 15.11.2008, 09:45 Uhr
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