Basel

Charivari muss 2010 pausieren

Von Joel Gernet. Aktualisiert am 23.10.2009 2 Kommentare

Um einen «finanziellen Totalschaden» abzuwenden, haben die Verantwortlichen des Charivari die geplante Ausgabe abgesagt. 2011 soll die Vorfasnachtsveranstaltung wieder über die Bühne gehen. Wie geplant durchgeführt wird hingegen das Kindercharivari 2010.

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Die Finanzkrise scheint nun auch die Fasnacht zu tangieren. Und das nicht nur wegen den zu erwartenden Cliquensujets: Die traditionelle Vorfasnachtsveranstaltung Charivari kann 2010 wegen eines «zurückhaltenden Engagements von Sponsoren im Zusammenhang mit der Finanzkrise und einem etwas durchzogenen Programm 2009» (Sujet damals: Besser als die andere») nicht stattfinden, wie es auf der Homepage der Veranstaltung heisst.

Charivari «blybt hange»

Anstatt «Mamme, blyb hange», so der Name der geplanten Ausgabe, bleibt nun das Charivari 2010 «hange» – an Geldproblemen. Der Vorstand habe zwar bereits im Sommer festgestellt, dass Engpässe drohen und in Folge neue Geldgeber gesucht. Doch der «massive Einbruch beim Verkauf von Sponsorenprodukten» wie VIP-Tischen und Balkonen habe nun dazu geführt, dass die Zielvorgaben nicht erreicht wurden und bei einer Durchführung ein «finanzieller Totalschaden» entstehen würde, wie es weiter heisst.

Kindercharivari findet statt

Deshalb habe der Vorstand in einer ausserordentlichen Sitzung die Notbremse gezogen und das Charivari 2010 abgesagt. Es sei aber «der absolute Wille des Vereins Charivari, diese traditionelle Vorfasnachtsveranstaltung nach einer kreativen Pause im Jahr 2011 wieder auferstehen zu lassen». Von der Absage nicht betroffen sei das Kinderprogramm, welches wie geplant am 30. und 31. Januar sowie am 6. und 7. Februar 2010 stattfinden wird. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.10.2009, 12:50 Uhr

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2 Kommentare

Ernst Fluri

26.10.2009, 10:44 Uhr
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Statt Vorfasnacht zu presentieren müssen halt immer mehr teuere Künstler herbei gezogen werden .Mich kann man nicht weiss machen dass unsere Cliquen so viel kosten dass es soweit gekommen ist Die ersten Charivaris waren mehrheitlich mit Cliquen und Schnitzelbänke e.t.c bestückt gewesen,und die waren auch besser. Antworten


urs saner

26.10.2009, 13:09 Uhr
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Culture unlimited..? Stadtmarketing?Stadtpräsident? Kulturstadt? Wir ticken wirklich ganz anders! Antworten