Basel
Das Charivari soll 2011 auferstehen
Comeback: 2011 soll das fasnächtliche «Muusigtheater» Charivari wieder über die Bühne gehen. (Bild: Tino Briner)
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«Charivari 2010: abgesagt!». Die offizielle Internetseite des Charivari vermeldet am Mittwochmorgen unter «News» noch immer die Hiobsbotschaft von vergangenem Oktober. Um einen «finanziellen Totalschaden» zu vermeiden, wurde damals die geplante Ausgabe abgesagt. 2011 soll der Traditionsanlass wieder stattfinden können: Armin Faes, ehemaliger Charivari-Obmann und Leiter des diesjährigen Schnabelbryys-OK, gründet mit seinen ehemaligen Charivari-Vorstandskollegen Rico Tarelli und René Roth den «Glaibasler Charivari-Verein», wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Viele schlaflose Nächte und die nie erloschene Liebe zum Charivari haben uns dazu bewogen, nun mit anzupacken», erklärt Faes.
Irritation über Funkstille
Am Dienstagabend hätten sich die drei mit dem aktuellen Charivari-Vorstand um Daniel Thiriet getroffen und beschlossen, ein neues Charivari mit altbekannten Köpfen zu realisieren. Wie das Online-Portal Fasnacht.ch vermeldet, soll sich Faes in der Vergangenheit irritiert gezeigt haben, dass er als Ehemaliger vom aktuellen Charivari-Vorstand nie um Rat gefragt wurde angesichts der sich abzeichnenden Schräglage.
Nun soll die 1976 gegründete Vorfasnachts-Veranstaltung 2011 auferstehen und – wie früher – im Volkshaus über die Bühne gehen. Prominentester Neuzugang neben den neuen alten Charivari-Machern ist Tattoo-Porduzent Erik Juillard, der die Programmleitung übernimmt und von seinem Basel-Tattoo-Team unterstützt wird. Bereits im kommenden April sollen erste Eckpunkte zum neuen Programm bekannt gegeben werden.
Lesen Sie morgen Donnerstag in der Basler Zeitung, was Armin Faes zum Eingreifen bewogen hat und warum Erik Juillard neu mit im Boot ist. (jg)
Erstellt: 10.03.2010, 12:07 Uhr
