Basel

Ein Platzregen zum Schluss

Bei aussergewöhnlich warmen Temperaturen, die am Mittwochnachmittag bis auf 14 Grad kletterten, genossen die Basler Fasnächtler und das Publikum die zweite Ausgabe des Cortège – bis um 17 Uhr ein Platzregen einsetzte.

Bei warmen Temperaturen genossen die Aktiven und die Zuschauer den Cortège am Mittwoch.

Bei warmen Temperaturen genossen die Aktiven und die Zuschauer den Cortège am Mittwoch.
Bild: Keystone

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Bier, «gschprütze Wysse» und Mineralwasser flossen in Strömen, und dazu mussten weder die aktiven Fasnächtler noch die Zuschauer ins Restaurant. Jacken und Pulllover wurden in Taschen verstaut.

Um 17 Uhr war die Herrlichkeit jedoch zumindest vorübergehend vorbei. Ein kräftiger Regenschauer bescherte den «Beizern» doch noch einigen Zustrom.

Stau auf der Route

Die diesjährige Fasnacht stand unter dem Motto «E rundi Sach». Dies in Anspielung auf das 100-jährige Bestehen des Fasnachts-Comités.

Die Diskussion über die Organisation des Cortège wird das Comité nach der Fasnacht fortsetzen müssen. Die 484 Gruppierungen begaben sich zwar zu unterschiedlichen Zeiten auf den Parcours, trotzdem kam es am Mittwoch wieder zu einem fast einstündigen Stau auf einer Route. Dies kritisierten aktive Fasnächtler und Zaungäste.

Die «Seibi-Clique» protestierte unter dem Titel «wehr.di» gegen zuviele Zwänge an der Fasnacht. Sie hängte deswegen in der ganzen Stadt Plakate und Spruchbänder auf. Ob ihr Protest aufgenommen wird, muss abgewartet werden. Jedenfalls bleibt genügend Zeit, dies zu diskutieren, denn die nächste Basler Fasnacht findet erst zwischen dem 14. und 17. März 2011 statt. (amu/sda/)

Erstellt: 24.02.2010, 19:17 Uhr

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1 Kommentar

Marc Hofer

25.02.2010, 09:18 Uhr
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Mich wundern diese Staus nicht, da hinter jeder Clique noch eine Horde unkostümierter Personen hinterher watscheln muss. Will doch Jede/r gesehen werden!! Aus meiner Sicht ist dies echt eine Unsitte und Unkostümierte gehören nicht auf die Route. Antworten