Basel
Schlusspunkt einer ruhigen Fasnacht
Aktualisiert am 25.02.2010 1 Kommentar
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Auch dieses Jahr sei es zu nächtlicher Stunde zu den üblichen Streitigkeiten, Schlägereien, Sachbeschädigungen und Pöbeleien gekommen, teilte das Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement am Donnerstag mit. Ursache sei oft der Alkohol gewesen. Neun Personen wurden denn auch zur Ausnüchterung auf den Polizeiposten gebracht.
In Trab gehalten wurde die Polizei auch durch verschiedene Diebstähle. So wurden vier Trommeln, zwei Piccolos, vier Larven und 16 Fasnachtsrequisiten als gestohlen gemeldet. Zudem musste sich die Polizei mit 25 Fällen von vorübergehend vermissten Kindern oder Eltern befassen.
Positiv fiel laut dem Justiz- und Sicherheitsdepartement die Kontrolle der Fasnachtswagen aus. Für sämtliche Fahrzeuge konnte die in diesem Jahr erstmals obligatorische Bescheinigung über die Betriebsicherheit vorgelegt werden. Die Polizei musste lediglich kleinere Beanstandungen machen.
Die Sanität musste von Montag bis Donnerstagmorgen neben dem üblichen «Tagesgeschäft» 41 Einsätze leisten, die im Zusammenhang mit der Fasnacht standen. Mehrheitlich sei dabei Alkohol im Spiel gewesen, heisst es im Communiqué.
Einen Grosseinsatz bescherte die Fasnacht wiederum der Stadtreinigung. Insgesamt räumte sie 230 Tonnen Abfall weg, wie das Bau- und Verkehrsdepartement mitteilte. Gerechnet hatte man mit bis zu 400 Tonnen. Nach dem Fasnachtsende am Donnerstag um 4 Uhr früh standen 222 Personen mit 68 Fahrzeugen und 155 Besen im Einsatz, um die Stadt von den letzten Spuren der Fasnachtstage zu befreien. (alx/sda/)
Erstellt: 25.02.2010, 17:49 Uhr

Siro Imber
Gerechnet auf die hunderttausenden Besucher an drei Tagen Fasnacht und im Verhältnis zum Medienhype im Zusammenhang mit Alkohol ist das eine wahrlich ernüchternde und sehr erfreuliche Meldung: "Neun Personen mussten zur Ausnüchterung" Antworten