Basel
Von Wüstensöhnen und Kavalleristen
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Auf dem Münsterplatz waren die Laternen der Cliquen ausgestellt. In Ruhe konnten die Besucher die zum Teil giftigen Verse lesen. Oft kommentiert wurde die vom libyschen Herrscher Gaddafi vorgeschlagene Teilung der Schweiz. «Dr Sarkozy maint: Die Romands hani nit welle, das sinn doch alles linggi Gselle», schrieben die «Antygge» dazu.
Über einer Karikatur von Gaddafi stand auf der Laterne der «Märtplatz-Clique»: «Das Kamel, das abverheite, darf Sitzige vor dr Uno leite». Die Jungen der «Lälli»-Clique andererseits schlugen folgendes vor: «Bisch Miss und hesch kai Job? Das isch hart: Wird bim Gaddafi Bodyguard».
Steinbrück-Alarm
Europäische Politiker wurden stärker ins Visier genommen als auch schon. «Dr Silvio frogt dr Fini: Isch sälli dini oder mini», dichteten die «Kerzedrepfli». «Wär muess no Bangge-Date ha, am maischte bietet d'Angela», dichtete der «Dupf-Club».
Die «Spezi-Clique» wählte das hochdeutsche Sujet: «Horch was kommt von draussen rein, s wird doch nicht ein Schwäblein sein». Auf der Laterne steht etwa: «Loos nur emool ummenand, es schwöbelet im ganze Land» und «dr Steinbrück uff em hoche Ross, das verdrait kai Aidgenoss». (amu/sda/)
Erstellt: 24.02.2010, 12:10 Uhr
