Basel

Happy-End bei den Klammeraffen

Nach der Geburt eines Klammeraffenbabys konnte sich die erschöpfte Mutter nicht um das Neugeborene kümmern. Dank dem lebensrettenden Einsatz eines anderen Affenweibchens ist der Winzling wohlauf.

1/9 Zoo Basel

   

Bilder vom geretteten Klammeraffenbaby und vom Kuckuckswels.


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Die fünfte Geburt der Klammeraffenfrau Quilimari (16) im Zoo Basel am 17. Dezember verlief schwer. Die entkräftete Mutter war nicht in der Lage, sich um das Neugeborene zu kümmern. Um ihr Leben und das ihres Kindes musste gefürchtet werden. Wie durch ein Wunder sprang in der dramatischen Situation die jungerwachsene Tochter Dicha (3) ein.

Sie trug den dem Tode geweihten aber gesunden Winzling am eigenen Körper, bis sich die Mutter mit tierärztlicher Hilfe nach bangen drei Tagen wieder erholt hatte. In der nun neunköpfigen Klammeraffengruppe des Zoo Basel können zurzeit gleich sensationelle drei dieser koboldhaften Affenkinder bewundert werden.

Unfreiwillige Adoption

Kuckuckswelse aus dem Tanganjikasee parasitieren andere Fischarten aufs Dreisteste. Sie überlassen die Aufzucht ihrer Jungen vollständig maulbrütenden Buntbarschen. Sie jubeln ihnen riesige „Kuckucks-Eier“ unter und sorgen dafür, dass die bald danach schlüpfenden Jungen im fremden Maul auch gleich mit leckeren Eiern ‚gefüttert’ werden. (mj)

Erstellt: 13.01.2010, 14:19 Uhr

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