Happy-End bei den Klammeraffen

Aktualisiert am 13.01.2010

Nach der Geburt eines Klammeraffenbabys konnte sich die erschöpfte Mutter nicht um das Neugeborene kümmern. Dank dem lebensrettenden Einsatz eines anderen Affenweibchens ist der Winzling wohlauf.

1/9 Zoo Basel

   

Bilder vom geretteten Klammeraffenbaby und vom Kuckuckswels.


Dossiers

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Die fünfte Geburt der Klammeraffenfrau Quilimari (16) im Zoo Basel am 17. Dezember verlief schwer. Die entkräftete Mutter war nicht in der Lage, sich um das Neugeborene zu kümmern. Um ihr Leben und das ihres Kindes musste gefürchtet werden. Wie durch ein Wunder sprang in der dramatischen Situation die jungerwachsene Tochter Dicha (3) ein.

Sie trug den dem Tode geweihten aber gesunden Winzling am eigenen Körper, bis sich die Mutter mit tierärztlicher Hilfe nach bangen drei Tagen wieder erholt hatte. In der nun neunköpfigen Klammeraffengruppe des Zoo Basel können zurzeit gleich sensationelle drei dieser koboldhaften Affenkinder bewundert werden.

Unfreiwillige Adoption

Kuckuckswelse aus dem Tanganjikasee parasitieren andere Fischarten aufs Dreisteste. Sie überlassen die Aufzucht ihrer Jungen vollständig maulbrütenden Buntbarschen. Sie jubeln ihnen riesige „Kuckucks-Eier“ unter und sorgen dafür, dass die bald danach schlüpfenden Jungen im fremden Maul auch gleich mit leckeren Eiern ‚gefüttert’ werden. (mj)

Erstellt: 13.01.2010, 14:19 Uhr

0

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

Noch keine Kommentare

Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Meistgelesen in der Rubrik Basel

Ist der Kreisel bei der Prüfstation trotz Sanierung gefährlich?

Ja

 
52.2%

Nein

 
47.8%

1101 Stimmen

bluebanana.ch

BaZ.Reisen. 2012

Eine Aktion von bluebanana.ch, Baslerstab und Basler Zeitung

BaZ.Mobil.

Mimpfeli