Basel

Zolli feiert 50 Jahre Flamingozucht und Flamingosforschung

Aktualisiert am 13.08.2008

Der Zoologische Garten Basel feiert 50 Jahre Flamingozucht und -Forschung: Seit 1958 bis heute sind im «Zolli» insgesamt 389 Flamingojunge geschlüpft und aufgewachsen. Das macht den Zoo zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum.

Flamingos im Zolli. Foto: Zoo Basel/ zVg

Flamingos im Zolli. Foto: Zoo Basel/ zVg

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1958 war in Basel das erste Flamingoküken in einem europäischen Zoo geschlüpft, ein Chile-Flamingo. Im Jahr darauf folgten die beiden weltweit ersten Rosaflamingos. Im Durchschnitt wachsen inzwischen jährlich 20 bis 27 Junge im «Zolli» auf, wie dieser am Mittwoch mitteilte.

So ist die Flamingo-Gruppe heute - trotz Weitergabe zahlreicher Jungen - auf 128 Tiere angewachsen: 56 erwachsene Männchen, 56 Weibchen und 19 Junge. Nachdem zeitweise alle sechs Flamingoarten vertreten waren, konzentriert man sich, um Kreuzungen zu vermeiden, seit den frühen 80er-Jahren auf europäische Rosaflamingos.

Flamingos leben frei in Salzseen, aus denen sie mit ihrem Schnabel Futter herausfiltern - Krebschen geben ihrem Gefieder die rosa Farbe. Sie brüten auf Inseln, jeweils ein Ei auf den Nestkegel legend. Wie in der Natur fällt im Zoo Flamingo-Nachwuchs ab und zu ungünstiger Witterung oder Beutegreifern zum Opfer, etwa Füchsen.

Den Zuchterfolg verdankt der Basler Zoo neben dem richtigen Futter vor allem einem 1991 bezogenen neuen Gehege. Seither stieg die Zahl der erfolgreichen Brutpaare sprunghaft an, was ein Inzuchtmanagement erforderlich macht. Die meisten Jungen werden weggegeben; dafür holt man zwecks Blutauffrischung andere hinzu. (JuM/sda)

Erstellt: 13.08.2008, 15:35 Uhr

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