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Zoo Basel freut sich über drei kleine weisse Schwarzschwäne
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Erstmals seit sechs Jahren wachsen im Zoo Basel wieder junge Schwarzschwäne auf. Die drei flauschigen Küken sind im Gegensatz zu ihren tiefschwarzen Eltern, silbergrau. Zwei von ihnen sind am 16. Mai und eines am 17. Mai beim oberen Weiher geschlüpft. Im Zolli freut man sich über den Bruterfolg, denn in den letzten Jahren wurden die Bruten von den Eltern jeweils aufgegeben, oder die Eier waren unbefruchtet.
Die erste Brut im Januar war nicht erfolgreich. Im April konnte sich das Elternpaar nach langem hin und her endlich dazu entschliessen den zweiten Brutplatz am oberen Weiher zu benutzen. Die meiste Zeit sass das Weibchen auf den Eiern. Machte sich Frau Schwan aber einmal am Weiher frisch oder ging sie einen Happen essen, dann hütete der Vater gewissenhaft das Nest. Allzu neugierige Enten und Gänse verjagte er zwar, grundsätzlich sind Schwarzschwäne aber weniger streitsüchtig als ihre weissen Verwandten, die Höckerschwäne. Im direkten Kontakt setzt sich üblicherweise der grössere und dominantere Höckerschwan durch.
Vom anderen Ende der Welt
Der Schwarzschwan, man nennt ihn auch Trauerschwan, stammt ursprünglich aus Australien. In Europa wird er vor allem in Parkanlagen gehalten und brütet selten auch in freier Wildbahn. Dort ist er als nicht heimischer Vogel nicht gerne gesehen, denn die Bundesgesetzgebung verbietet das Aussetzen von nicht einheimischen Tierarten.
Auch der weisse Höckerschwan war übrigens ursprünglich in der Schweiz nicht heimisch. Sein Verbreitungsgebiet beschränkte sich auf Nordosteuropa und auf weite Teile Asiens. Erst im 16. und 17. Jahrhundert wurde er in Mitteleuropa auf Schloss- und Landgutweihern angesiedelt. (amu/PD/)
Erstellt: 25.06.2009, 10:24 Uhr
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