Aquabasilea – «Ein Hightech-Werk kurz vor dem Abschluss»
Von Joël Gernet. Aktualisiert am 30.10.2009 4 Kommentare
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Imposant: Das Dach der Wasserwelt ruht auf dem grössten und mit 36 Tonnen
schwersten Firstring, der jemals in der Schweiz gebaut wurde.
Foto: Joël Gernet
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Managing Director Oliver Heintz
Aquabasilea in Zahlen
• Verlegte Stromkabel: 600 – 700 km
• Verkaufsfläche: 2'500 m2
• Büroturm: 5'500 m2
• Zimmeranzahl: 174
• Parkplätze: 700
• Wasserwelt: 13'000 m2
• Wasserfläche: 2'160 m2
• Beckenvolumen: 2'241 m3
• 7 Rutschen mit 659 m Gesamtlänge
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Nach dem «grössten Einkaufszentrum der Nordwestschweiz», dem Stücki-Shopping, erhält die Region im März das Aquabasilea, die gemäss Betreiber «vielfältigste Wasserwelt der Schweiz». Es sei ein «menschliches Abenteuer» gewesen, das vom Zürcher Architekten Justus Dahinden entworfene Bauwerk während zwei Jahren mit so vielen Beteiligten und bei jeder Witterung zu realisieren, sagt der Prattler Architekt Walter Enders vom Generalunternehmer Marazzi.
In zwei Monaten nun sollen die Bauarbeiten beendet sein. Danach werden alle Anlagen getestet, dem Personal erklärt und der Ernstbetrieb geprobt. Am Wochende vom 5.-7. März feiert das Aquabasilea schliesslich nach 27 Monaten Bauzeit die Eröffnung. «Hier ist ein Hightech-Werk kurz vor dem Abschluss», sagt Enders.
Abwärme der nahen Industrie nutzen
Nun ist die Aquabasilea-Fassade befreit vom Baugerüst. Hinter den Fenstern verbergen sich Büros, Konferenzräume und – natürlich – die grosszügig angelegte Wasserwelt. Der gigantische Freizeitkomplex lockt auf 13'000 m2 mit Bade-, Sauna-, Wellness- und Spa-Landschaften sowie mit einer Fitness-Welt. Auch ein Shopping-Bereich ist integriert. Und im angegliederten Marriott-Hotel Courtyard sollen Familien, Geschäftsleute und Reisegruppen in über 175 Zimmern in gediegenem Ambiente nächtigen können.
Neben der gigantischen Kuppel, die sich über die Wasserwelt spannt, setzt der 10 Stockwerke hohe Büroturm einen weiteren architektonischen Akzent. Der runde Zylinder soll dereinst rund 400 Arbeitsplätze in seinem Bauch aufnehmen. Die Wärmeenergie für Aquabasilea stammt von der umliegenden Industrie. Ressourcen, die früher ungenutzt verpufften, sollen so sinnvoll aufgefangen und umweltgerecht genutzt werden. Eine hinterlüftete Stehfalzfassade werde zudem für einen effizienten Umgang mit dieser Energie sorgen, so die Betreiber. (bazonline.ch/Newsnetz)
Erstellt: 30.10.2009, 10:11 Uhr
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4 KOMMENTARE
Ist ja alles total super, fragt sich nur, wer sich den Eintritt in dieses Hallenbad der Superlativen in der heutigen sehr düsteren Wirtschaftslage überhaupt leisten kann? Fragt mal nach bei Stücki, nach dem grossen Boom fängt es schon ganz gewaltig an zu bröckeln. Solche Zentren sind auf Menschenmassen angewiesen, versiegt dieser Strom ist sehr rasch Feierabend. Bin gespannt wie lange es geht ?
Sieht ja beeindruckend aus und wird sicher toll. Nur wenn ich mir die Preise vom neuen Bad im Westside in Bern anschaue - wer gibt denn über 60 CHF für einen Eintritt aus ? Da gibte s ja die preiswerte, schon etwas in die Jahre gekommene Alternative ennet der Grenze in Weil.
Aquabasilea? Was für ein beknackter Name. Vergleiche Bernaqua (im "Westside"): Kürzer, knackiger. @Bea Keller: Vermutlich bewegen sich die Preise in ähnlichen Höhen wie im Bernaqua. Dort kostet eine Tageskarte für 2 Erwachsene + 2 Kids schlappe 102 Franken...
Was wird der Eintritt kosten? Kann eine Fam. mit 2 Kinder sich dieses Bad leisten?
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