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Asbest-Sanierung am Gym Liestal soll vorgezogen werden
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Nach dem bisherigen Kenntnisstand des Hochbauamts sind im Haupttrakt des Gymnasiums Liestal die Trennwände zu den Korridoren asbesthaltig. Dass eine vorgezogene Sanierung sinnvoll wäre, hat sich laut einer Regierungsmitteilung vom Dienstag schon im vergangenen Frühjahr abgezeichnet.
Grund waren verschärfte Richtlinien der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS). Ebenfalls im Frühjahr habe das Gymnasium zudem Sanierungsbedarf bei den 40-jährigen Fachunterrichtsräumen angemeldet, die an die Trennwände grenzen. Zudem sollte auch die Erdbebensicherheit verstärkt werden.
Synergien nutzen und fast 2 Millionen sparen
Das Hochbauamt will daher die Innensanierung vorziehen; ursprünglich war vorgesehen, diese konzentriert zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Mit einer früheren Vornahme könnten aber Synergien mit der Aussensanierung genutzt und so rund 1,8 Millionen Franken eingespart werden.
Das Synergiepotential liege etwa in der Nutzung der bereits vorhandenen Klassenzimmer-Provisorien. Ebenso dazu gehörten auch die Planung und die Baustellenorganisation, die Störung des Schulbetriebs sowie die Umzüge und Wiederinstandstellungen. (jg/sda)
Erstellt: 22.12.2009, 15:55 Uhr
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