Basel
Diskussion
Ein Metzger wurstet gegen die Wegwerfmentalität
Christoph Jenzer produziert Currywurst und verwertet ausgediente Suppenhühner, die sonst entsorgt würden. Ausserdem kauft er wenn immer möglich in der Nordwestschweiz ein. Mehr...
Von Franziska Laur.
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24 Kommentare
Zum Glück gibt es auch in der Region Basel noch erstklassige Metzgereien, die teilweise seit Jahrzehnten dank ausgezeichneter Qualität und vielfältigem Angebot die Gourmetsherzen erfreuen! Denke an Metzgereien wie Schaad Flüh SO, Zimmermann in Gelterkinden und Liestal, Maag in Liestal, Jenzer in Arlesheim, Muttenz und Reinach oder auch an Fleischfach-geschäfte im grenznahen Elsass und Badischen! Antworten
Peter Müller: Die Metzgerfamilie Jenzer gibt es schon mehr als 100 Jahre, und sie arbeitet bereits in der 4. Generation sehr erfolg-reich. Warnung: Gammelfleisch-Gourmets, Geiz ist geil-Konsumenten, Sehleute und Wahrschauer müssen bitte ja nicht bei Metzgerei Jenzer einkaufen! Übrigens: Seligsprechung nicht Seeligsprechung!
Jenzer beliefert auch eine Reihe von türkischen Restaurants in Basel (ich mach jetzt nicht Werbung). Aber dort schmeckt der Schisch Kebab und der Döner nochmal ganz anders als das sonst drittklassige Leistenfleisch, das es überall gibt. Zwar geschickte Promo, aber wohl berechtigt. Die anderen Metzger können's ihm ja nachmachen. Es scheint genug Nachfrage zu geben. Antworten
das ist für mich der wichtigste grund warum ich fleisch nur noch in der schweiz beim metzger hole und nicht in deutschland wo es halt 50 % und mehr günstiger ist. das fleisch in deutschland kommt fast ausschliesslich aus mast und das kann ich nicht unterstützen! ich habe keine gewissensbisse und besser schmeckt es allemal. es muss ja nicht jede woche filet geben! Antworten
Genau, es muss ja nicht jeden Tag Fleisch geben. Immer mehr Geniesser bevorzugen solche "Metzgereien", auch bei uns in "D", um Qualität möglichst aus artgerechter Haltung zu erhalten. Hier kostet die Ware teilweise das Doppelte als bei den Supermarkt-ketten. Aber lieber ein, zwei Mal in der Woche was Gutes anstatt jeden Tag mindere Qualität. Jenzer + Co sind nur zu bevorzugen.
Es sollte wohl eher heissen ein Metzger wurstet fürs eigene Portemonnaie...was Jenzer macht finde ich nicht unbedingt geschickt. Statt die alten Tiere der Tierfutterfabrikation zu überlassen macht er daraus, angeblich um der Wegwerfmentalität entgegen zu wirken, kurzerhand eine Wurst !
Fragwürdig ob das der Konsumentengesundheit dienlich ist ?
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Dann gehen Sie doch mal in den Laden und sie werden es herausfinden. Besser nicht Samstags, dann ist immer propevolle.
Den gehobenen Daumen mussten Sie sich wohl selbst geben, Herr Winzenried. Zu recht, wie ich finde.
Jenzer bevorzugt regionale Produzenten und schaute denen auf die Finger, was der "Konsumentengesundheit" zuträglich ist. Mathys in Arlesheim im Übrigen auch. Mit Ihrem Kommentar meinen Sie wohl das Importtrutenfleisch der Grossverteiler aus fachgerechter Tierquälerei (s. Kassensturz, Bericht aus DE).
Ihr vermisst ein Nörgler? Na dann:
Die Idee ist nicht neu. in der Ostschweiz gibt ein Besitzer einer Hühnerfarm, seine zum Tode verurteilten (wie bei Jenzer) Hühner einer Metzgerei gibt.
Die Würste (zum kalt essen) können bestellt werden und werden per Post (Briefpost!) direkt zum Endverbraucher gesendet.
Das gleich auf der nächsten Seite ein Jenzer Inserat geschaltet ist.....Eine Hand wäscht...?
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Als Positivmeldung würde ich diesen Artikel nicht bezeichnen. Schon eher als Werbung.
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