Basel

«Enkeltrick»: 82-Jährige verliert Ersparnisse

Mit dem «Enkeltrick» haben Unbekannte eine 82- jährige Frau in Allschwil um praktisch alle ihre Ersparnisse gebracht.

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Die Frau gab mehrere 10'000 Franken sowie Schmuck im Wert von ebenfalls mehreren 10'000 Franken heraus. Zuvor habe die Frau viele Anrufe erhalten, teilte die Baselbieter Polizei am Dienstag mit. Sie habe sich dabei vom Anrufer überzeugen lassen, dass dieser ein Bekannter aus Deutschland sei und Geld brauche, um «das Geschäft seines Lebens» zu machen. Zuletzt übergab sie das Geld und den Schmuck einer unbekannten Drittperson.

Solche Betrügereien liefen immer nach dem gleichen Muster ab, ruft die Polizei in Erinnerung. Sie bittet nebst anderem, bei Anrufern, die sich als Verwandte oder Bekannte ausgeben, misstrauisch zu sein, kein Geld und keine Wertsachen herauszugeben und die Polizei zu informieren. Angehörige sollen ältere Mitmenschen auf den Trick aufmerksam machen. (amu/sda/)

Erstellt: 15.06.2010, 11:57 Uhr

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8 Kommentare

Marc Bein

16.06.2010, 12:27 Uhr
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Massnahmen zum Verhindern: Bei der Bank müssten die Alarmglocken läuten, wenn ältere Kunden ungewöhnlich, grössere Beträge abheben. Familienseitig. Mit dem Grosi oder Urgrosi und der Bank vereinbaren, dass Grosi nur bis zu einem bestimmten Betrag abheben darf. Wird dieser überschritten - Einverständnis einer Vertrauensperson, kann auch Bank sein einholen. Antworten


stefan meier

16.06.2010, 07:43 Uhr
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Aber ja doch, natuerlich ist wieder einmal der Staat schuld, Herr Koenig! Sie haben vergessen zu fragen, wo denn die Polizei schon wieder war. Und wie meinen Sie, dass die "Kinder das Vermoegen retten sollen" ? Und was nuetzt ein Merkblatt der Behoerden, Herr Schneeberger, wenn alte Frau am naechsten Tag schon wieder vergessen hat, was da drin stand? Antworten


Harry Berger

15.06.2010, 20:30 Uhr
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Ein ganz dreckiges Geschäft. Ich hoffe diese ruchlosen Banditen werden gefasst. Antworten


Heide-Rose Decurtins

15.06.2010, 18:25 Uhr
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bekam gestern ein Tel von einem Herrn mit perfekten Deutsch, dass er sich freue, dass er seine Tante höre. Hat mir erklärt, er sei mein Neffe aus dem Badischen - habe dort Neffen - und als ich fragte, wie er heisse, sollte ich raten ! hab ihn so verrückt gemacht, dass er auflegte.Habe Polizei tel, erhielt Auskunft, dass alte Vornamen von solchen Typen bevorzugt sind. Bin gespannt auf nächstes Antworten


Fredy Brülhart

15.06.2010, 17:38 Uhr
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Vor über einer Woche hat ein Grosi Glück und ist nicht drauf reingefallen (BAZ-Bericht) so und nun fällt eins rein. Warum? Weil unsere ältere Generation immer noch an das Gute glaubt und in keinem einen Betrüger sieht. Ich hab meine Eltern vor solchen Gefahren gewarnt. Sie haben es kapiert aber da sie einen grossen Verwanten Kreis haben ist die Gefahr sehr gross dass sie auch mal ein Opfer werden. Antworten


Michael Stricker

15.06.2010, 15:30 Uhr
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Den Bargeld Bezug verhindern, ist die einfachste Lösung, um solchen Missbrauch zu verhindern. Noch besser, gar kein Bargeld verwenden, es gibt ja Keditkarten. Die Banken können dafür auch endlich mehr Verantwortung übernehmen. Antworten


Schneeberger Ruedi

15.06.2010, 14:09 Uhr
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Es macht mich traurig. War die alte Dame wirklich noch zurechnungsfähig ?!? So langsam sollte sich die Geschichte mit dem verbrecherischen "Enkeltrick" doch herumgesprochen haben ! Und sonst wärs vielleicht einmal eine Sache der Kantonsbehörden, allen Leuten im AHV-Alter ein leicht verständliches Merkblatt mit Verhaltenstipps zuzusenden. Präventive Verbrechensbekämpfung - wenigstens EINMAL !!! Antworten


Ronnie König

15.06.2010, 13:25 Uhr
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Dass in der Schweiz viel Geld und Gutmütigkeit ist hat sich rumgesprochen. Aber wenn die Kinder solcher Leute das Vermögen retten wollten, so haben sie viele Probleme am Hals. Wer ist also immer in diesem Fall mitschuldig? Genau der Staat! Und der bezahlt dann am Ende für diese armen Alten. Antworten



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