«Enkeltrick»: 82-Jährige verliert Ersparnisse

Aktualisiert am 15.06.2010 8 Kommentare

Mit dem «Enkeltrick» haben Unbekannte eine 82- jährige Frau in Allschwil um praktisch alle ihre Ersparnisse gebracht.

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Die Frau gab mehrere 10'000 Franken sowie Schmuck im Wert von ebenfalls mehreren 10'000 Franken heraus. Zuvor habe die Frau viele Anrufe erhalten, teilte die Baselbieter Polizei am Dienstag mit. Sie habe sich dabei vom Anrufer überzeugen lassen, dass dieser ein Bekannter aus Deutschland sei und Geld brauche, um «das Geschäft seines Lebens» zu machen. Zuletzt übergab sie das Geld und den Schmuck einer unbekannten Drittperson.

Solche Betrügereien liefen immer nach dem gleichen Muster ab, ruft die Polizei in Erinnerung. Sie bittet nebst anderem, bei Anrufern, die sich als Verwandte oder Bekannte ausgeben, misstrauisch zu sein, kein Geld und keine Wertsachen herauszugeben und die Polizei zu informieren. Angehörige sollen ältere Mitmenschen auf den Trick aufmerksam machen. (amu/sda)

Erstellt: 15.06.2010, 11:57 Uhr

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8 Kommentare

Ronnie König

15.06.2010, 13:25 Uhr
Melden

Dass in der Schweiz viel Geld und Gutmütigkeit ist hat sich rumgesprochen. Aber wenn die Kinder solcher Leute das Vermögen retten wollten, so haben sie viele Probleme am Hals. Wer ist also immer in diesem Fall mitschuldig? Genau der Staat! Und der bezahlt dann am Ende für diese armen Alten. Antworten


Schneeberger Ruedi

15.06.2010, 14:09 Uhr
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Es macht mich traurig. War die alte Dame wirklich noch zurechnungsfähig ?!? So langsam sollte sich die Geschichte mit dem verbrecherischen "Enkeltrick" doch herumgesprochen haben ! Und sonst wärs vielleicht einmal eine Sache der Kantonsbehörden, allen Leuten im AHV-Alter ein leicht verständliches Merkblatt mit Verhaltenstipps zuzusenden. Präventive Verbrechensbekämpfung - wenigstens EINMAL !!! Antworten



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