Basel

Mann setzte Zelle in Brand - Häftlinge evakuiert

Ein 29-jähriger Häftling hat am Donnerstagabend im Untersuchungsgefängnis Arlesheim seine Zelle in Brand gesteckt. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten neun Insassen evakuiert und in andere Gefängnisse verlegt werden. Verletzt wurde niemand.

Zerstört: Die Zelle des Brandstifters.

Zerstört: Die Zelle des Brandstifters.
Bild: Polizei BL

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Verursacht wurde der Brand durch einen «psychisch auffälligen» 29- jährigen Mann, wie die Baselbieter Polizei am Freitag mitteilte. Der Syrer sitzt wegen eventualvorsätzlicher Tötung und einfacher Körperverletzung im Gefängnis. Laut bisherigen Erkenntnissen zündete er absichtlich zwei Matratzen in seiner Zelle an.

Die ausgerückte Feuerwehr von Arlesheim konnte den Brand schnell löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10'000 Franken. Die fünf Zellen im Vollzugsbereich sind für mehrere Tage unbenutzbar, weshalb neun Häftlinge in andere Gefängnisse verlegt wurden.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 25 Häftlinge im Untersuchungsgefängnis. Sie alle sowie fünf Polizisten wurden von einem Notarzt untersucht. Ein Polizist wurde wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital eingewiesen, konnte dieses aber noch am gleichen Abend verlassen. (jg/sda/)

Erstellt: 28.05.2010, 12:58 Uhr

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7 Kommentare

anfre tschudin

29.05.2010, 13:59 Uhr
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psychisch kranke gibt es heute enorm viele menschen,ist aber kein grund zum töten wie dieser mann es tat,wahrscheinlich bekommt er jetzt eine langjährige und superteure therapie auf unsere kosten Antworten


Lea Kretschmer

29.05.2010, 11:45 Uhr
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Es gibt leider nicht DEN Ausweg aus einer gewaltfreien Gesellschaft. Oft wird hier nach drakonischen Strafen geschrien und bei einer Parkbusse erfolgen larmoyante Beiträge, wie böse und unnutz die Polizei doch ist und alle hätten subito zurückzutreten. Gefängnisse sind nicht gratis, der Steuerzahler zahlt so oder so, nun einfach noch etwas mehr. Vielleicht mal bei Bildung/Erziehung investieren? Antworten


peter keller

29.05.2010, 11:04 Uhr
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hoffentlich werden die Behörden vom Häftling nicht noch verklagt. Das ist doch so üblich nach derartigen Zellenbränden. Die werden dann von geeigneter Stelle gerne noch als mutmassliche Fremdenfeindlichkeit oder Polizeibrutalität ausgeschlachtet. Antworten


Reto La Roche

29.05.2010, 08:28 Uhr
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...und wer bitte darf den angerichteten Schaden bezahlen?...genau!!!, wir die "dummen" Steuerzahler!!! Antworten


steve walker

28.05.2010, 16:18 Uhr
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@ronnie könig: Auch schwer entflammbare Materialien brennen, wenn sie genug aufgeheizt sind. Wenn man also mit seinen Kleidern, WC-Papier etc. etwas vorheizt und nachher die schwer entflammbare Matratze drauflegt, geht das ganz ordentlich los. Können Sie sich an den gewaltigen Swisspor-Brand in Zug erinnern? Styropor ist schwer entflammbar... Antworten


hans frein

28.05.2010, 15:20 Uhr
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ich frage mich immer mehr, wer sich alles in der Schweiz aufhalten darf."mehrere 10.000 Franken"! Wer zahlt? Wir Steuerzahler! Ich habe es so satt!!! Antworten


Ronnie König

28.05.2010, 13:04 Uhr
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Warum setzt man nicht endlich auf schwer entflammbare Materialien im Knast??? Bei Suizid gefährdeten Personen betreibt man doch auch einen entsprechenden Aufwand etc. Und gebrannt hat es schon oft in Zellen. Antworten



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