Mann setzte Zelle in Brand - Häftlinge evakuiert

Aktualisiert am 28.05.2010 7 Kommentare

Ein 29-jähriger Häftling hat am Donnerstagabend im Untersuchungsgefängnis Arlesheim seine Zelle in Brand gesteckt. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten neun Insassen evakuiert und in andere Gefängnisse verlegt werden. Verletzt wurde niemand.

Zerstört: Die Zelle des Brandstifters.

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Bild: Polizei BL

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Verursacht wurde der Brand durch einen «psychisch auffälligen» 29- jährigen Mann, wie die Baselbieter Polizei am Freitag mitteilte. Der Syrer sitzt wegen eventualvorsätzlicher Tötung und einfacher Körperverletzung im Gefängnis. Laut bisherigen Erkenntnissen zündete er absichtlich zwei Matratzen in seiner Zelle an.

Die ausgerückte Feuerwehr von Arlesheim konnte den Brand schnell löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10'000 Franken. Die fünf Zellen im Vollzugsbereich sind für mehrere Tage unbenutzbar, weshalb neun Häftlinge in andere Gefängnisse verlegt wurden.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 25 Häftlinge im Untersuchungsgefängnis. Sie alle sowie fünf Polizisten wurden von einem Notarzt untersucht. Ein Polizist wurde wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital eingewiesen, konnte dieses aber noch am gleichen Abend verlassen. (jg/sda)

Erstellt: 28.05.2010, 12:58 Uhr

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7 Kommentare

Ronnie König

28.05.2010, 13:04 Uhr
Melden

Warum setzt man nicht endlich auf schwer entflammbare Materialien im Knast??? Bei Suizid gefährdeten Personen betreibt man doch auch einen entsprechenden Aufwand etc. Und gebrannt hat es schon oft in Zellen. Antworten


hans frein

28.05.2010, 15:20 Uhr
Melden

ich frage mich immer mehr, wer sich alles in der Schweiz aufhalten darf."mehrere 10.000 Franken"! Wer zahlt? Wir Steuerzahler! Ich habe es so satt!!! Antworten



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