Basel

Tierquäler steinigten Zwerghasen

Aktualisiert am 07.08.2012 14 Kommentare

Ein schwerer Fall von Tierquälerei hat sich am Freitag in Aesch ereignet: Unbekannte haben Zwerghasen so sehr misshandelt, dass dieser danach eingeschläfert werden musste.

Ein Monster, wer so einem niedlichen Tier etwas antun kann (Symbolbild).

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Der neun Jahre alte «Jerry» hatte sich in einem Gehege im Garten eines Mehrfamilienhauses in Aesch befunden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. «Wir haben das Gehege erst vor Kurzem neu gebaut», sagte die 16-Jährige Tochter, die regelmässig nach den Lieblingen der Familie schaut. «Ich war nur kurz weg. Als ich zurückkam, sah ich einen Haufen aus Ziegelsteinen im Aussengehege – ich hätte nie gedacht, dass einer unserer Hasen darunter sein könnte.» Doch es waren nur noch drei im Käfig und so entdeckte die junge Frau das schlimm zugerichtete, weiss-graue Zwerghasen-Männchen schwer verletzt darunter.

Sie sei daraufhin sofort zum Tierarzt, welcher den schwerverletzten Hasen bis am Montag in Behandlung hatte. «Nebst den Verletztungen hat Jerry auch einen Schock erlitten», erzählte die 16-Jährige traurig. Auch seine drei Gefährten seien nun ganz eingeschüchtert und viel scheuer als vorher. Jerrys Blessuren erwiesen sich als so schwer, dass der er von seinem Leiden erlöst werden und eingeschläfert werden musste. Sie werde ihre Tiere nun nie mehr unbeaufsichtigt im Aussengehege lassen, hat sich die 16-Jährige fest vorgenommen.

«Nachbarskinder haben erzählt, sie hätten ein paar Andere davon rennen gesehen – aber Kinder erzählen ja viel», so die Besitzerin. Von der Täterschaft fehlt bisher jede Spur, wie die Baselbieter Polizei mitteilte. Es sei Anzeige gegen Unbekannt erstattet worden. Die Polizei sucht Zeugen. (amu/lub/sda)

Erstellt: 07.08.2012, 16:39 Uhr

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14 Kommentare

Ronnie König

07.08.2012, 18:17 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Abscheulich, aber passt in unsere Zeit: Immer auf Wehrlosere losgehen um sich gut fühlen zu können! Eine kranke Gesellschaft hat nun mal kranken Nachwuchs. Wenn ich da nur an die Katzengeschichten vor wenigen Jahren denke. Antworten


oliver wyss

07.08.2012, 18:52 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Ich hoffe den Tätern wird das gleiche angetan wie diesem Häschen. Ach Ja Frau Hollinger ( Präsidentin Aesch ) sagt immer Aesch sei sicher... jaja schon klar... Antworten



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