Basel

Über 20 Verletzte bei Chemieunfall

Aktualisiert am 18.10.2012 1 Kommentar

Über 20 Personen sind bei einer Chemiehavarie in Weil am Rhein (D) bei Basel verletzt worden. Ein leckes Fass Natriumhypochlorit verursachte ätzende Dämpfe.

Beim Unfall an der Hegenheimer Strasse in Weil am Rhein wurden zahlreiche Menschen verletzt.


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Der 1000- Liter-Tank war beim Abladen von einem Lastwagen per Stapler beschädigt worden. Als der Gabelstapler um etwa 8.40 Uhr den Tank in eine Firmenhalle an der Hegenheimer Strasse fuhr, sei eine grössere Menge der Chemikalie ausgelaufen, teilte die Polizei Lörrach (D) mit. Als die Beschädigung auffiel, wurde der Tank in ein Havariebecken in der Halle bugsiert, das den Stoff auffing - Dämpfe entstanden dennoch.

Erste Opfer waren der Gabelstapler-Fahrer sowie ein Kollege: Sie erlitten Verätzungen an den Beinen. Weitere 20 Angestellte meldeten sich in der Folge wegen Übelkeit; sie hatten ätzende Dämpfe eingeatmet. Alle Verletzten wurden vorsorglich hospitalisiert. Die Feuerwehr rückte mit 45 Mann aus, um mit Atemschutzausrüstung die Chemikalie abzupumpen. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. (amu/sda)

Erstellt: 18.10.2012, 14:30 Uhr

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1 Kommentar

Fredy Brülhart

18.10.2012, 22:07 Uhr
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Ich arbeite an der GZA. Immer wieder fuhren Krankenwagen und Polizei neben unseren Fenster vorbei, wir dachten im Büro nicht schon wieder ein schwerer Verkehrsunfall auf der A5. Kein Brummifahrer welcher an die Grenze fuhr konnte einen Unfall melden. Jetzt wissen wir es nur ein paar Hundert Meter Luftlinie entfernt war ein Chemieunfall passiert.
Gute Besserung den Verletzen.
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