Basel

10 Prozent mehr Studenten an Fachhochschule Nordwestschweiz

Aktualisiert am 29.04.2010 4 Kommentare

Grund für die starke Zunahme auf 8172 Studierende war die Einführung von Masterstudiengängen. Künftig braucht die FHNW jedoch mehr Geld.

Gehört zur FHNW: Die Pädagogische Hochschule in Liestal. (Bild: Henry Muchenberger )

Der Umsatz der Fachhochschule stieg um 6,2 Prozent auf 376 Millionen Franken, wie Richard Bührer, Direktionspräsident der FHNW, am Donnerstag in Brugg AG bei der Vorstellung des Jahresberichts sagte. Der Selbstfinanzierungsgrad lag bei 48 Prozent - 2 Prozent tiefer als 2008.

Bührer konnte zudem die Gründung einer Stiftung FHNW vermelden. Die am Mittwoch gegründete Stiftung wurde von 14 Mitgliedern mit einem Kapital von total 700'000 Franken ausgestattet. Das Geld soll besonderen Projekten zu Gute kommen.

Die Unternehmen unterstützten die Forschung 2009 trotz der Wirtschaftskrise nach wie vor stark, wie Peter Schmid, Präsident des Fachhochschulrats, sagte. An den Instituten wurde an rund 550 Projekte für insgesamt 60 Millionen Franken gearbeitet.

Zuversichtlich für Zusatzfinanzierung

Nach dem grossen Wachstum der Zahl von Studierenden ist die FHNW auf mehr Geld angewiesen. Sie hat deshalb den Trägerkantonen Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn einen Antrag für eine Zusatzfinanzierung in der Grössenordnung von 20 Millionen Franken gestellt.

«Da kommt was», sagte Fachhochschulrats-Präsident Peter Schmid. Er sei «verhalten optimistisch.» Die FHNW sei auch selber über die Bücher gegangen. Eine externe Beurteilung habe gezeigt, dass die FHNW haushälterisch mit ihrem Geld umgehe, so Schmid.

Austausch mit Ausland gefördert

Die FHNW ist die internationalste Fachhochschule der Schweiz, hielt Ruedi Nützi, Leiter Direktionsausschuss Internationales, nicht ohne Stolz fest. Mit 309 Austauschen liegt die FHNW an der Spitze der Schweizer Hochschulen.

Diesen Austausch wolle die FHNW stark fördern, wobei der Fokus in Südostasien liege, sagte Nützi. Als Beispiel nannte er ein Projekt, dass die Hochschule für Soziale Arbeit in Zusammenarbeit mit Russland ein Handbuch für Soziale Arbeit im russischen Strafvollzug ausarbeite. (amu/sda)

Erstellt: 29.04.2010, 14:56 Uhr

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4 Kommentare

paul meier

29.04.2010, 16:13 Uhr
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Heute studiert schon jemand, der bei der Migrosklubschule an einem Sprachkurs teilnimmt. Das Bolognasystem fördert Durchschnittsbürger und ist reine Geld- und Gleichmacherei. Wir hatten in der Schweiz einst eines der besten Bildungssysteme, heute fördern wir Mitläufer und Fachidioten. Antworten


Norbert Rufer

29.04.2010, 18:37 Uhr
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Nun Herr Meier, da ist eben Köpfchen gefragt wenn's um die Wertung eines Studienabschlusses im weiteren Sinne geht. Master ist eben nicht gleich Master! Im Übrigen bin ich Ihrer Meinung... Antworten



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