Basel

Aquabasilea wird grösste Wasserwelt der Schweiz

Der Freizeit- und Geschäftskomplex Aquabasilea auf dem früheren Henkel-Areal steht im Rohbau. In einem Jahr soll der Riesenbau eröffnet werden. Für die Büro- und Ladenflächen müssen noch Mieter gefunden werden.

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Imposant: Das Dach der Wasserwelt ruht auf dem grössten und mit 36 Tonnen schwersten Firstring, der jemals in der Schweiz gebaut wurde.
Bild: Joël Gernet

   

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«Ein Tag Urlaub und Relaxen, ohne zu verreisen»: Was sich wie ein Wunschtraum eines Zuhausegebliebenen anhört, ist der Slogan der Wasserwelt Aquabasilea, die in Pratteln auf dem ehemaligen Henkel-Areal gebaut wird. Rund 16 Monate nach dem Baustart wurde gestern die Aufrichte der Riesenüberbauung gefeiert. In etwa einem Jahr werde der Freizeit- und Geschäftskomplex eröffnet, sagte Werner Müller, Generaldirektor der Berner Marazzi Generalunternehmung AG. Der genaue Termin stehe noch nicht fest.

Das Kernstück der Überbauung wird die Wasserwelt mit Bade-, Sauna-, Wellness- und Spa-Landschaften auf über 13'000 Quadratmetern bilden. Unter der markanten Kuppel entstehe die grösste Wasserwelt der Schweiz, sagte Rainer Pethran, Vertriebsleiter der deutschen Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen (GMF), die das Mega-Hallenbad betreiben wird. Das Wasser wird aus dem örtlichen Leitungsnetz bezogen.

Gesellschaft in Zug

Laut Pethran erwartet die GMF jährlich 650'000 Besucher. Das sei eine realistische Zahl, sagte GMF-Projektleiter Thomas Meier. Zu den Eintrittspreisen machte die GMF gestern vor den Medien keine Angaben. Es werde verschiedene Tarife geben, die aber noch nicht kalkuliert worden seien, so Meier. Für den Betrieb der Prattler Anlage hat die GMF im vergangenen Juni in Zug die Aquabasilea-Wasserwelt GmbH gegründet. Dabei habe es sich nur um eine formelle Angelegenheit gehandelt, sagte Meier. Bei ihrem ersten Schritt in die Schweiz habe die GMF mit einer Zuger Anwaltskanzlei zusammengearbeitet. In nächster Zeit werde die Betriebsgesellschaft in eine AG umgewandelt und nach Pratteln verlegt.

Das Bad soll rund 150 Jobs nach Pratteln bringen. 75 Angestellte wird das Hotel mit 175 Zimmern beschäftigen, wie Heinz Giezendanner von der SV Schweiz AG erklärte. Der Betriebsverpflegungsriese SV Schweiz wird als Franchisenehmer ein 8474 Quadratmeter grosses Vier-Sterne-Hotel der Marriott-Kette Courtyard führen, das laut Giezendanner Geschäfts- und Freizeitreisende ansprechen soll.

Kosten: 230 Millionen

Über 400 Arbeitsplätze wird der zehngeschossige Büroturm fassen. Vier Etagen wird die frühere Grundeigentümerin Henkel & Cie. AG belegen. 3000 der 5300 Quadratmeter Bürofläche seien noch zu haben, sagte Thomas Feuz von der Adimmo AG, die sich um die Vermarktung kümmert. Von den 3000 Quadratmetern Verkaufsfläche sind nach Angaben von Feuz 2500 noch nicht vermietet. Die Adimmo führe aber Gespräche mit verschiedenen Interessenten. Für die gesamte Aquabasilea-Überbauung stehen 700 Parkplätze zur Verfügung.

Finanziert wird das 230-Millionen-Projekt von zwei Anlagegefässen der Credit Suisse: Die Gruppe Real Estate Switzerland der CS-Anlagestiftung wirft 119 Millionen für die Wasserwelt auf, während der Immobilienfonds CS Real Estate Fund Property Plus 111 Millionen in das Hotel und den Büroturm steckt.

(Basler Zeitung)

Erstellt: 13.03.2009, 15:16 Uhr

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21 Kommentare

Uerli Gelder

10.03.2010, 11:09 Uhr
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Da gebe ich Ihnen Recht ! Es ist das Geld auf keinen Fall wert ! Wir werden wieterhin nach Badenweiler gehen ! Dort kann ich für den Preis 3 mal hin und es hat viel mehr zu bieten und ist sogar noch sauberer !! Antworten


N. Dirac

17.03.2009, 16:10 Uhr
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Ist mal zu hoffen, dass es nicht so teuer wird, wie das Alpamare am Zürichsee.... Antworten


John Tinic

16.03.2009, 13:25 Uhr
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Cool, ein neues Riesenbad in der Region. Da gehe ich mit den Kids auch hin. Gefällt mir gut. Antworten


Martin Frossard

16.03.2009, 11:20 Uhr
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@Rolf Wilhelm: Ich kann sehr wohl eine .de Adresse anwählen und vor allem: Ich kann noch viel mehr... 1. lesen. 2. Deutsch verstehen und 3. Die Übel beim Wort nennen was verständlicherweise in der Sache Aquabasel gar nicht viele gerne haben! Zueletz Leute wie .... die den Investoren nahe stehen... Antworten


Rolf Wilhelm

15.03.2009, 18:23 Uhr
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@Martin Frossard: Was hat die Adresse einer Webseite damit zu tun, wo etwas (exklusiv?) stattfindet? Oder anders gefragt: Wenn eine deutsche Firma in der Schweiz ein Projekt durchführt und via ihrer Webseite Jobs offeriert, hat dies nur sehr wenig damit zu tun, in welchem Land gesucht wird. Oder können Sie keine .de-Adresse anwählen und sich dort bewerben? Antworten


steve walthard

14.03.2009, 23:00 Uhr
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Ich bin gespannt auf das neue Bad. In der Regio gibt's bisher nur das eher wellnessorientierte Soleuno in Rheinfelden sowie das veraltete und seit jeher schmuddelige Laguna. Wie alle Dinge hat aber auch das Projekt Aquabasilea seine Kehrseite: trotz Abwärmenutzung ist das Bad eine extreme Energieschleuder. Die Klimaschützer und AKW-Gegner waren im ganzen Prozess völlig ungewohnt schweigsam... Antworten


Romeo Zolin

14.03.2009, 13:30 Uhr
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@Frossard.Wissen Sie eigentlich,wie viele Grenzgänger tagtäglich in Basel einkaufen und am Basler Leben teilnehmen?Für ewige Negativdenker wie Sie sind solche Projekte sowieso nicht gedacht.Sie hocken gelangweilt Zuhause und bewundern Ihren Schweizerpass.Ausser am Samstag.Da gehen Sie nach Deutschland und Frankreich billiger Einkaufen.Basel lebt dank der REGIO.Basler leben dank der REGIO. Antworten


Daniel Hofer

14.03.2009, 11:46 Uhr
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Ich finde es toll, dass die Region Basel eine Attraktivität mehr bekommt und man nicht immer extra ins Alpamare fahren muss. Hoffen wir, dass die Preise sich in einem vernünftigen Rahmen halten werden. Dann werde ich dort sicher Stammgast... Antworten


Raphael Meyer

14.03.2009, 10:16 Uhr
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Was mich hierbei stutzig macht, ist dass noch keinerlei Eintrittspreise kalkuliert wurden. Normalerweise sollte bei einem Projekt solcher Dimensionen die Preise schon sehr früh festgelgt werden. Eine gute Kalkulation ist in der Betriebswirtschaft das ein und alles! @ M Frossard: Sie haben schon recht; das Bad wird von FMG geleitet. Die vielen Arbeitsplätze entstehen jedoch im Büroturm! Antworten


Raphael Meyer

14.03.2009, 10:04 Uhr
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Was mich hierbei stutzig macht, ist dass noch keinerlei Eintrittspreise kalkuliert wurden. Normalerweise sollte bei einem Projekt solcher Dimensionen die Preise schon sehr früh festgelgt werden. Eine gute Kalkulation ist in der Betriebswirtschaft das ein und alles! @ M Frossard: Sie haben schon recht; das Bad wird von FMG geleitet. Die vielen Arbeitsplätze entstehen jedoch im Büroturm! Antworten


Hans Moser

14.03.2009, 08:33 Uhr
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@Peter Neubauer Wie kommen Sie dazu zu behaupten, dass Schweizer abends und am WE nicht arbeiten wollen? Tja, wenn man nur Grenzgänger als Arbeitskollegen hat, wie Sie, dann kann es halt passieren solch ein Blödsinn zu behaupten. Es grüsst Sie ein Schweizer, der abends und am Wochenende auch arbeitet - und dies gänzlich ohne Grenzgängerkollegen. Weiterhin viel Spass an Ihrem "unattraktiven" Job. Antworten


Phillip Tschudin

14.03.2009, 01:21 Uhr
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Bin gespann wie lange sich diese Wasserwelt über Wasser halten kann. Antworten


Martin Frossard

13.03.2009, 23:59 Uhr
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@Peter Neubauer: Es gibt in der Schweiz mehr als genug Ausländer welche ebenfalls diese Jobs an Weekends erledigen würden. Doch das wird vom Betreiber schon gar nicht in Erwägung gezogen. Der Beweis: Die rekrutieren schon heute die Leute jetzt direkt in Deutschland... Hier geht es nur um eins: Lohndumping und nichts anderes! Antworten


Hubert Sieber

13.03.2009, 20:13 Uhr
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Wo ist denn da ein Parkplatz-Problem? Der Bahnhof liegt ja gleich nebenan. Vielleicht wurde nur vergessen ein Industriegleis als Abzweigung zu erstellen mit einer Haltestelle direkt beim / unter dem Turmbau ;-) ? Antworten


Peter Neubauer

13.03.2009, 17:44 Uhr
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@M. Frossard - Haben Sie sich mal überlegt, warum? Schweizer wollen ja abends und am Wochenende nicht arbeiten - also müssen Leute ran, die bereit sind, diese "unatraktiven" Jobs zu übernehmen - doer soll das Bad abends und am Wochenende gleich von Anfang an geschlossen bleiben ? Viel Spass noch beim Baden - einer der abends und am Wochenende meist arbeitet - mit Grenzgängern :-) Antworten


Mart Frossard

13.03.2009, 17:12 Uhr
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Nachtrag... Wer dort arbeiten will muss sich in Deutschland bewerben: www.gmfneuried.de ! Tja - wohl nix gewesen für uns Schweizer! Antworten


Martin Frossard

13.03.2009, 17:01 Uhr
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Tolle Aussichten! 225 Neue Arbeitsplätz für Grenzgänger... Hoffentlich gibt es für die auch Parkplätze! Antworten


Christoph Kalbermatten

13.03.2009, 16:28 Uhr
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Pratteln, New York, Paris, London, Tokyo.... Antworten


Guenther Gassner

13.03.2009, 16:13 Uhr
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@Rolf: Sagt ein Prattler :-) Antworten


Ursula Haass

13.03.2009, 15:55 Uhr
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Jetzt hat Pratteln endlich etwas "Richtiges", was andere nicht haben - finde ich gut; ein weiterer Anreiz für "Aussenstehende", Pratteln zu besuchen. Langsam aber sicher muss Muttenz sich etwas einfallen lassen, ein schöner Dorfkern alleine macht's nicht. Ich drücke die Daumen, dass die Verkaufsflächen bei Bauende alle voll belegt sind. Antworten


Rolf Wehrli

13.03.2009, 15:27 Uhr
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225 neue Arbeitsplätze in der fazninierenden Wasserwelt Aqua Basiliea und im Hotel der Marriott-Kette Courtyard für Pratteln. Weitere folgen im Büroturm. Der neue Freizeit- und Geschäftskomplex wird darüber hinaus unserer Gemeinde und der Region neue Impulse verleihen. Pratteln schafft es wie keine andere Gemeinde, sich stetig und äusserts synamisch zu entwickeln. Antworten



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