Autofahrerinnen von der «Bananenbrücke» aus beworfen

Aktualisiert am 11.03.2010 1 Kommentar

Am Sonntagnachmittag und wenige Wochen zuvor wurden zwei Autos auf der Kantonalen Autobahn H18 von Gegenständen getroffen.

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Der erste Wurf traf am 17. Februar um 02.28 Uhr auf die Frontscheibe eines Wagens, die dadurch beschädigt wurde. Die Lenkerin war auf der H18 in Richtung Aesch unterwegs. Bei dem Wurfobjekt handelte sich um einen mit einer leimartigen Masse gefüllten Gegenstand, wie die Baselbieter Polizei am Donnerstag mitteilte. Unbekannte hatten diesen von einer Autobahn-Überführung, der sogenannten «Bananenbrücke», nahe der Ausfahrt Muttenz geworfen.

Am vergangenen Sonntag, 7. März um 16.20 Uhr schlug ein von der selben Brücke aus geworfenes rechteckiges, etwa 20 cm langes Holzstück auf der Motorhaube eines Autos auf.

Kein neues Phänomen

In beiden Fällen blieben die beiden involvierten Autofahrerinnen unverletzt und es gab keinen Unfall. Beide Lenkerinnen haben eine Anzeige wegen Gefährdung des Lebens und Sachbeschädigung gegen Unbekannt erstattet.

Nach Polizeiangaben kam es an der gleichen Stelle in den letzten fünf Jahren zu 16 vergleichbaren Vorfällen. Verletzt wurde bislang niemand.

(alx)

Erstellt: 11.03.2010, 10:06 Uhr

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1 Kommentar

Gabrielle Andreoli

11.03.2010, 10:22 Uhr
Melden

Muss denn zuerst jemand schwer verletzt werden oder gar sterben, bevor etwas unternommen wird? Auffangnetze oder gleich einen engmaschigen Zaun (einige Meter hoch) wären doch sicher die Lösung. Nichtstun gleicht einer Einladung and die Strolche, weiter zu machen. Antworten


Reto Meier

11.03.2010, 11:31 Uhr
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16 Vorfälle und es wird nicht gehandelt. Anscheinend warten die Behörden auf den ersten Todesfall. Antworten



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