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Basler Chemie startet Sanierung von «Le Letten»
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Die Sanierung soll nach Vorliegen des dazu erforderlichen Entscheids der französischen Umweltschutzbehörden beginnen, wie die Interessengemeinschaft Deponiesicherheit Region Basel (IGDRB) am Montag mitteilte. Dabei sollen sämtliche Abfälle vollständig entfernt werden.
Nötig seien zunächst noch Vorarbeiten in den Monaten März und April: Während rund zehn Tagen sollen Umfang und Art der Deckschicht über den abgelagerten Abfällen geprüft werden. Dazu werden Bagger die Decke an mehreren Orten öffnen; Abfälle dürften aber bis auf wenige Proben weder aus- noch umgegraben werden.
Öffentliche Information im Mai
Die Untersuchung werde ständig überwacht, und die Deponiedecke werde danach wieder geschlossen, hiess es weiter. Für die Sanierung hat die IGDRB die deutsche HIM GmbH als Generalunternehmerin beauftragt. Der Zuschlag sei aufgrund der internationalen Expertise und der langjährigen Erfahrung der HIM erfolgt.
Voraussichtlich im Mai will die IGDRB an einer öffentlichen Veranstaltung die Bevölkerung der Gemeinden Schönenbuch BL und Hagenthal-le-Bas (F) über die Sanierung informieren. Die Alt-Deponie «Le Letten» liegt auf Hagenthaler Gebiet rund 300 Meter von der Landesgrenze bei Schönenbuch entfernt.
Auch das «Roemisloch» soll saniert werden
Die Interessengemeinschaft der Basler Chemie hat sich im Sommer 2008 zur Sanierung von «Le Letten» bereit erklärt. Vorausgegangen waren jahrelange Streitereien, während denen unter anderem die Gemeinde Allschwil kein Trinkwasser mehr aus der Nachbargemeinde Schönenbuch bezog.
Saniert werden soll auch die Deponie «Roemisloch» beim benachbarten Neuwiller (F). In den Deponien hatten ab den 1950er-Jahren Schweizer Firmen Bauschutt sowie Chemie- und andere Abfälle abgelagert. In «Le Letten» schätzt die IGDRB den Anteil der Abfälle der Basler Chemie auf etwa 10 Prozent der insgesamt rund 35'000 Kubikmeter. (jg/sda)
Erstellt: 15.03.2010, 11:24 Uhr
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