Basel
Bildungsraum Nordwestschweiz: Identische Schulstrukturen für beide Basel
Im Gleichtakt: BS und BL wollen ihre Schulstrukturen künftig identisch gestalten.
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Dem am 27. November ratifizierten Konzept zufolge sollen den Kantonsparlamenten von Basel-Stadt und Baselland künftig in Fragen, die für den Bildungsraum Bedeutung haben, koordinierte Vorlagen unterbreitet werden. Das geht aus einem Baselbieter Newsletter zum Bildungsraum Nordwestschweiz (Aargau, Baselland, Basel-Stadt, Solothurn) vom Freitag hervor.
Die beiden Regierungen beantragen den Parlamenten der zeitgleichen Beitritt zu den Konkordaten betreffend Schulharmonisierung (HarmoS) und Sonderpädagogik. Eingeführt werden solle eine identische, mit HarmoS kompatible Schulstruktur, und auch künftig solle die Schulentwicklung in gegenseitiger Absprache gestaltet werden.
Verzicht auf Basisstufe
Die jetzige Koordination betreffe dabei vor allem die Eckwerte der Schulreform. Genannt werden etwa die Dauer und Gliederung der Stufen, Stundentafeln oder die Bezeichnung gleicher Agebote. Geprüft werden soll eine Flexibilisierung der Promotionsregelungen, und Verschiebungen soll es beim Stichtag der Einschulung geben.
Laut den Angaben hat zudem die Baselbieter Regierung am vergangenen Dienstag die HarmoS-Vorlage an den Landrat verabschiedet. Darin wird auf die ursprünglich geplante vierjährige Basisstufe verzichtet. Diese war in den Vernehmlassungen in den beiden Basel und in Solothurn durchgefallen und im Aargau an der Urne verworfen worden.
Wie es zudem hiess, wird in der neuen Vorlage auch auf einen Staatsvertrag verzichtet. An seine Stelle tritt eine Zusammenarbeitsvereinbarung der Regierungen, die den Parlamenten bloss zur Kenntnis gebracht wird. Für die Sonderpädagogik soll ein bikantonales Konzept in einer separaten Vorlage vorgelegt werden. (jg/sda/)
Erstellt: 04.12.2009, 16:31 Uhr


