Basel

Birsfelden: Bürgerpatrouille angegriffen

Aktualisiert am 07.06.2009 22 Kommentare

Die Bürgerpatrouille, welche seit einigen Wochen nachts in Birsfelden unterwegs ist, wurde in der Nacht auf Sonntag von Unbekannten angegriffen. In der gleichen Nacht kam es zu Sachbeschädigungen.

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Die von lokalen SVP-Vertretern bestellte Bürgerpatrouille war mit einem Reporterteam des Schweizer Fernsehens unterwegs, als sie am Samstagabend gegen 23 Uhr im Bereich des Zentrumsplatzes von etwa sechs, offenbar zum Teil vermummten Personen verbal provoziert und angegriffen wurden. Verletzt wurde niemand, bis heute Sonntagmittag wurde laut Polizei Basel-Landschaft kein Strafantrag gestellt.

«Bürgerpatrouillen mit Risiken verbunden»

Eine durch die Polizei Basel-Landschaft mit mehreren Patrouillen sofort eingeleitete, grossräumige Fahndungsaktion verlief ergebnislos. An verschiedenen Orten in Birsfelden wurden nach den Ereignissen auf dem Zentrumsplatz Sachbeschädigungen begangen. Laut Polizei ist es nicht ausgeschlossen, dass dafür die gleiche Gruppierung verantwortlich ist, die zuvor auf dem Zentrumsplatz die Bürgerpatrouille angegriffen hatte.

Die Sicherheitsdirektion wie auch die Polizei hätten immer darauf hingewiesen, dass solche Bürgerpatrouillen mit Risiken verbunden sind, so die Polizei Basel-Landschaft in ihrem Communiqué. Auch Gemeindepräsident Claudio Botti (CVP) hatte sich in der BaZ bereits kritisch zur Bürgerpatrouille geäussert. (dw/PD)

Erstellt: 07.06.2009, 18:19 Uhr

22

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

22 Kommentare

Max Wartenberg

08.06.2009, 09:06 Uhr
Melden

Gangs wollen nachts die Herrschaft über ihr Territorium. Wer sich dagegenstellt wird logischerweise angegriffen. Wenn wir diesem Machtanspruch nachgeben, werden wir bald Péage zahlen müssen, um nach Mitternacht zu Fuss oder mit dem Velo nach Hause zu kommen. Die Polizei ist offensichtlich mit ihrem Personalbestand überfordert, solche Banden zu kontrollieren. Gefragt ist nun Zivilcourage. Antworten


Andreas Reber

08.06.2009, 08:59 Uhr
Melden

Für mich riecht das naxch gestellt, ausgerechnet wenn ein Filmteam dabei ist, Zufälle gibts. In der Regel gehen solche Vorfälle auch nicht vermummt über die Bühne, in diesem Fall glaube ich nur an ein SVP Theather. Egal, wer auf solche Patrouillen geht, der muss auch mit dem Aeussersten rechnen, sprich Waffengewalt. Antworten



Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!