Basel
Das Elsass holt ökologisch auf
Aktualisiert am 11.04.2011 7 Kommentare
Wer gewinnt den Publikumspreis?
Stimmen Sie ab: Das Voting für den Faktor-5-Preis läuft ab sofort und endet am 28. April. Der Gewinner wird am Faktor-5-Festival am 19. Mai bekannt gegeben. Als Gastreferent spricht alt Bundesrat Moritz Leuenberger.
Hier können Sie abstimmen.
Beim Wohlstand mag kaum jemand Abstriche machen. Doch der aktuelle Energie- und Ressourcenverschleiss führt in die Sackgasse. Seit acht Jahren prämiert der Verein sun21 deshalb Projekte aus dem trinationalen Eurodistrict Basel (TEB), die zeigen, wie eine nachhaltige Zukunft hier und jetzt aussehen könnte, die auch praktikabel und finanzierbar ist.
Dieses Jahr gingen von Privaten, Firmen, Organisationen und der öffentlichen Hand 16 Eingaben ein. Sechs wurden auf die Shortlist der Finalisten aufgenommen und werden nebenstehend kurz vorgestellt. Dabei fällt auf: Der effiziente Umgang mit Energie ist immer ein Thema. Damit verfolgen die Projekte die Philosophie der 2000-Watt-Gesellschaft – ein Anliegen auch von sun21. Der Verein will dazu beitragen, dass diese energetische Vision in der Region Basel so rasch wie möglich erreicht wird. Mittel dazu sind das konsequente Einsparen von Energie und Ressourcen, die Energieeffizienz sowie die Deckung des verbleibenden Verbrauchs aus erneuerbaren Energien.
Zwei Preise
Die Jury, die sich aus dem Vorstand des Vereins sun21 zusammensetzt, hat aus der Shortlist bereits einen Sieger erkoren – hält ihren Entscheid aber noch geheim. «Der Jury geht es insbesondere um technische Innovationen, die höhere Standards setzen, und um die erreichten Effizienzgewinne», erklärt sun21-Geschäftsleiterin Petra Hirsig. Für den Publikumspreis, der wie der Jurypreis mit 5000 Franken in bar dotiert ist, sei hingegen eher entscheidend, wie das Projekt als Ganzes bei der Bevölkerung ankomme.
Überrascht war die Jury neben der Vielfältigkeit der Eingaben auch von deren Herkunft: «Wir sind hocherfreut darüber, dass die Hälfte aller eingereichten Projekte aus dem Elsass und aus Deutschland stammt», so Hirsig. Gleich drei Eingaben aus Frankreich haben es gar auf die Shortlist geschafft. Die hohe Beteiligung aus dem Elsass dokumentiere, dass Ökologie und die Botschaft der 2000-Watt-Gesellschaft auch im grenznahen Frankreich angekommen seien. Die Leserinnen und Leser der BaZ können nun ab sofort per Internet-Voting bestimmen, welche Idee mit dem Publikumspreis honoriert wird.
Erstellt: 11.04.2011, 11:45 Uhr
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7 Kommentare
Im Biodome isst und trinkt mann und frau in gemütlicher Atmosphäre, mit Blick auf die Hügel des Sundgaus und ab und zu verwöhnt von geselligen Musikanten. Erreichbar gerade über die Grenze hinter dem Bachgraben, auch mit dem Velo .... Antworten
Pourquoi tant d'ironie?
Ich fahre jeden Tag von Saint-Louis nach der Umgebung Strasbourg; leider gibt es dort kein ähnlicher Begriff wie der Biodôme: im gleicher Lebensauffassung verbundene Gebäude, Restaurant und Geschäft.
Ich würde gerne auch am Mittag gesund, natürrein, bunt und abwechslungreich essen können wie im Restaurant des Biodôme!
Jeden Tag mit dem Auto in die Schweiz zur Arbeit?
Im Ernst, was haben die Elsaesser an ganzen Sachen gemacht?

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