Basel
Das Salz wird knapp
Aktualisiert am 22.12.2010 16 Kommentare
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Im Baselbiet droht Auftausalz für Strassen knapp zu werden, wie das Tiefbauamt am Mittwoch mitteilte. Der Kanton kann 250 Tonnen pro Woche von den Schweizer Rheinsalinen beziehen, doch teils werden an einem einzigen strengen Wochenende gegen 200 Tonnen gestreut.
Der Kanton habe schon rechtzeitig Salz gebunkert, sagte ein Sprecher des Tiefbauamtes auf Anfrage. Heuer sei jedoch schon seit Mitte November vergleichsweise «sehr viel» gestreut worden. Die insgesamt rund 1600 Tonnen fassenden Baselbieter Salzlager seien zwar «noch nicht leer», aber man müsse ab jetzt gezielter streuen.
Kein Winterdienst in der Nacht
Priorität haben Strassen mit viel und mit wichtigem Öffentlichem Verkehr. Nebenstrassen hingegen salze der Kanton «in der Regel» nicht; gegebenenfalls werde dort der Winterdienst ganz eingestellt. Auch zwischen 23.30 und 4 Uhr werde nicht geräumt. Man solle darum die lokale Signalisation beachten und genügend Fahrzeit planen.
Problematisch ist laut dem Sprecher nicht die Schneemenge an sich, die in diesem jahr eher gross sei, sondern die häufige Glätte durch Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt: Tagsüber taut es auf und neben der Strasse, doch über Nacht gefriert so Wasser auf der Fahrbahn zu Eis. (amu/sda)
Erstellt: 22.12.2010, 09:55 Uhr
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16 Kommentare
Nach einem langen Winter kam es dieses Frühjahr zu Engpässen bei der Salzversorgung. Jetzt ist Winteranfang, das Salz wird knapp. Wer ist dafür verantwortlich? Wer trägt volkswirtschaftliche und sonstige Folgen? Wie kann man in dieser Situation an einem Monopol fest halten? Weshalb setzt man keine Alternativen wie Zucker ein, der keine Korrosionsschäden verursacht und umweltfreundlicher ist? Antworten



