Basel
Der Eigenmietwert soll bleiben
Aktualisiert am 09.02.2010 17 Kommentare
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Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf als indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes (HEV) vorgelegt. Gestrichen würde damit aber nicht nur die Steuer auf dem Eigenmietwert, sondern weitgehend auch der Abzug von Hypothekarzinsen, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag festhielt.
Die Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen bei den Steuern sei aber ein wichtiger Teil der Wohneigentumsförderung. Erst wenn die Schulden amortisiert sind und kein grösserer Liegenschaftsunterhalt mehr ansteht - also beispielsweise im fortgeschrittenen Alter - werde das heutige Modell der Wohneigentumsbesteuerung zur Belastung.
Schon am 2. Februar hatte die Regierung von Basel-Stadt ihr Nein bekannt gegeben: Die HEV-Initiative biete keinen genügenden Anlass, um das bewährte System der Eigenmietwertbesteuerung aufzugeben. Die rechtsgleiche Behandlung von Wohneigentümer und Mieter werde heute gewährleistet, das Ziel der Wohneigentumsförderung erfüllt, teilte sie damals mit. (amu/sda/)
Erstellt: 09.02.2010, 13:49 Uhr
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17 Kommentare
@ Isaac Reber,Bin ganz Ihrer Meinung.Vielleicht wäre es gut, wenn für Ersterwerber, für eine bestimmte Zeit, ein Abzug der Schulden möglich ist. Diesen Abzug könnte man prozentual mit den Jahren immer mehr kürzen. Somit hätte man eine Starthilfe für neue Hauseigentümer und den Anreiz für die Eigenverantwortung. Antworten
Na? Wirkt die Lobbyarbeit der Finanzindustrie schon? Warum nur, will der Staat das System nicht ändern? "Er" kommt ja sowiso zu seinem Geld. Zwangsehen sind sonst auch nicht erlaubt, warum immer noch die mit einer Bank? Eigenverantwortliche EIGENHEIMER, bilden bestimmt einen solideren Staat, als geldverprassende Möchtegern Jetseter, welche doch nur Flurschaden anrichten. Aufwachen gutes Volk!!! Antworten
@Isaac Reber: Wie wollte man von der Gleichheit her die Frage der Schuldzinsen klären: Eine Firma (AG), welche von der Bank Geld erhält, um eine Fabrik zu bauen (Baukosten + Grundwertkosten). Diese kann ja die Zinsen abziehen in der Erfolgsrechnung. Wie macht man hier die Abgrenzung zum privaten Hauseigentümer? Oder werden danach alle Hausbesitzer zu AGs und GmbHs, um diese Abzüge zu machen? Antworten
Herr Otto Ris: Sie haben keine Ahnung, was das heisst ein Haus zu besitzen. Immer mehr Vorschriften und Gesetze verlangen einen stetigen Umbau nicht nur wegen CO2-Ausstoss. Wenn ich nichts mache werden die Kosten dafür teurer. Zudem ist der Eigenmietwert ein Unding, das es auf der ganzen Welt nur in der Schweiz gibt. Ein Haus zu unterhalten zur guten Wohnlichkeit kann sehr teuer werden. Antworten
Der Eigenmietwert raubt mir im Alter einen grossen Teil meiner Rente, ohne dass ich je einen Rappen davon gesehen habe. Bitte helft den Alten die jahrzehntelang für einen Ruhestand im günstigen Eigenheim (nicht Villa) gespart haben und nun derart abgezockt werden! Kurz vor dem Tod wird es uns sowieso weggenommen von Spitalkosten/Altersheim. Also lasst uns bis dann die Illusion noch. Antworten
Der Eigenmietwert ist keine Wohneigentumsförderung, sondern Förderung der hypothekarischen Verschuldung und der baulichen Erneuerung zu den happigen KMU-Tarifen dieser Gegend.. Wenn die Hypothek mal abgetragen und das Haus in Ordnung ist, wird der Eigenmietwert voll und unkompensiert zum fiktiven Einkommen, das wie wirkliches Einkommen besteuert wird und die Budgets älterer Leute belastet. Antworten
Die anachronistische Neidsteuer soll also bleiben. . . konsequenterweise muss also auch auf dem Besitz von Autos, auf Wohnmobilen, auf Schiffen usw. ein "Eigenmietwert" berechnet und versteuert werden. Wer mietet kann die Auto - und Caravanmiete usw ja auch nicht verrechnen hingegen Schuldzinsen. Wieso der gierige Fiskus nicht auf diese (wahnwitzige) Idee gekommen ist entzieht sich meiner Kenntnis Antworten
Hat schon jemand erlebt dass eine Steuer abgeschafft wurde ? Viel lieber brummt man uns weitere auf. Wir haben auf teure Auslandferien verzichtet damit wir uns das Haus leisten konnten. Und nun müssen wir Fr. 12.000.. !! EMW auf das Einkommen dazurechnen, Geld das wir nie verdient haben.@Hr. Reber. Doch dieses Steuersüpplein wurde von der SP gekocht. Und Superreiche haben Pauschalsteuer, toll !!! Antworten
@martin schuler: BL-Regierung links? Und wieso schaffen es national bürgerliche Mehrheiten nicht, den Eigenmietwert abzuschaffen? Weil er wegen dem Schuldzinsabzug eben auch die Banken alimentiert (etwa auch links?). Fazit: Aufhören mit diesem Links-Rechts-Mist, dann gelingt uns vielleicht der überfällige Systemwechsel: Eigenmietwert weg, Schuldzinsabzug weg, Eigenverantwortung her! Antworten
Alles für die Banken. Nur die Banken haben ein Interesse am Eigenmietwert. Im ewigem Griff der Banken. Jetzt soll noch das Lex Koller fallen. Hunderte von Milliarden am Schwarzgeld werden in der Schweiz „investiert“. Eine neue Immobilienblase nährt. Die Mieten, der Eigenmietwert und die Baurechtzinsen explodieren. Antworten
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Der Basler Regierungsrat hängt an einem alten Modell nach .Die Entschuldung von Bund Kanton und Gemeinden beginnt bei uns Bürgern. Antworten