Basel

Der vermisste Jogger lebt

Aktualisiert am 04.03.2011 16 Kommentare

Der seit Mittwochabend in Reigoldswil vermisste Joël Gudenrath wurde lebend, aber schwer verletzt, gefunden. Dass er überlebt hat, grenzt an ein Wunder.

Die Rega flog den schwer verletzten jungen Mann ins Spital.

Die Rega flog den schwer verletzten jungen Mann ins Spital.
Bild: Polizei BL

In diesem Waldstück wurde der 18-Jährige gefunden. (Bild: Polizei BL)

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Eine Autofahrerin entdeckte den 18-Jährigen wenige Meter neben dem Bütschenweg im Wald liegend. Der junge Mann war schwer verletzt, jedoch am Leben. Er befand sich in einem stark unterkühlten Zustand, wie die Baselbieter Polizei am Freitag mitteilte. Der Verletzte wurde nach der medizinischen Erstversorgung mit einem Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) ins Spital geflogen. Nähere Angaben zu seinem Gesundheitszustand seien derzeit nicht möglich.

Gefunden wurde Gudenrath unterhalb eines ausgesprochen steilen, felsigen Gebietes. Die Polizei vermutet, dass der junge Mann zuvor dort abgestürzt war und sich in den Stunden danach mit letzter Kraft auf den Waldweg schleppen konnte. Dass der junge Mann zwei Nächte in schwer verletztem Zustand bei Minus-Temperaturen unter freiem Himmel überlebt hat, grenzt gemäss Behörden an ein Wunder. Es gebe keinerlei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Weitere Abklärungen sind im Gang. Eine Befragung des jungen Mannes war bislang nicht möglich.

Der 18-Jährige war am frühen Mittwochabend joggen gegangen und wollte zum Abendessen wieder zuhause sein. Um 22.30 Uhr alarmierten die Angehörigen die Polizei. Diese suchte unter anderem mit Super-Puma-Helikoptern der Armee nach dem Vermissten. (amu)

Erstellt: 04.03.2011, 12:04 Uhr

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16 Kommentare

René Reinhard

04.03.2011, 19:50 Uhr
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Dass der junge Jogger überlebt hat, ist eine gute Nachricht. Ich kenne jedoch einen Vorfall, der noch besser ausging. Und auch schneller. Es geht dabei um einen älteren Mann, der im «Chrischonawald» spazieren ging, stürzte und sich ein Bein brach. Auch er konnte sich nicht mehr bewegen, doch er hatte sein «Handy» dabei und rief eine Notfallnummer an. Und man holte ihn. Nur so als Tip. Antworten


Michael Niederdorfer

04.03.2011, 19:55 Uhr
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Gottseidank! Dem jungen Mann viel genessung, und der Familie ebenfalls viel Kraft in dieser für sie schweren Zeit. Und vorallem der aufmerksamen Autofahrerin gehört ein grosser Dank, sie hat sehr viel Zivilcourage gezeigt indem sie nicht gleichgültig weitergegangen ist sondern dem jungen Mann geholfen hat! Es gibt in unserer Gesellschaft leider immer noch viel zu wenige welche Zivilcourage zeigen. Antworten



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