Basel
EBM: Umstrittene Investition in deutsches Kohlekraftwerk
Aktualisiert am 19.08.2009 16 Kommentare
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Die EBM will sich mit 20 Millionen Franken an einem Kohlekraftwerk in Deutschland beteiligen. Doch die Investition in diese CO-Schleuder stösst auf Kritik. Soll die EBM in Kohlestrom investieren?
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Damit sichert sich die EBM mit Sitz in Münchenstein einen Anteil von 30 Megawatt. Das rund 600 Millionen Fr. teure Kraftwerk mit einer Leistung von 900 Megawatt geht voraussichtlich 2013 ans Netz, wie EBM-Direktor Hans Büttiker auf Anfrage sagte. Am Kraftwerk wollen sich neben der EBM weitere Schweizer Stromversorger beteiligen.
Für die EBM bedeutet die Beteiligung eine weitere, wichtige Energietranche, um den nach wie vor hohen Mehrbedarf an Strom abdecken zu können. Zudem federe das Unternehmen so die akutelle politische Unsicherheit beim Bau von Grosskraftwerken in der Schweiz ab, wie es in der Mitteilung heisst.
Kritik aus der Politik
Doch das Engagement der EBM kommt bei den regionalen Politikern nicht gut an. Von links bis rechts herrscht Unverständnis. Scharfe Kritik kommt vor allem von den Grünen. Landrat Klaus Kirchmayr fordert gar eine Revision des Energiegesetzes, welche Konzessionen in Zukunft an Umweltauflagen knüpfen soll. Bei CVP und SVP dagegen wundert man sich darüber, dass die EBM ihr Geld im Ausland und nicht in der Region investiert.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema - heute in der Basler Zeitung. (amu/sda)
Erstellt: 19.08.2009, 10:48 Uhr
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16 Kommentare
Unglaublich - die Beteiligung an einem Kohlkraftwerk. Derartige "Dreckschleudern" dürfen in der Schweiz nicht gebaut werden - jetzt geht EBM dafür nach Deutschland. Hier spielen nur finanzielle Argumente - ökologische werden ausgeschlossen. Warum macht es EBM nicht wie die EBL und beteiligt sich an einem Solarkraftwerk in Spanien! Antworten
Einmal mehr ein Schritt in die falsche Richtung - Kohlekraftwerke sind zu recht extrem umstritten grosse Dreckschleudern! Statt sich endlich auf nachhaltige Stromquellen zu konzentrieren - geht die EBM mit grossen Schritten in die energiepolitische falsche Richtung - Schade! Antworten



