Basel

Erneut Beunruhigung wegen Pegelschwankungen der Birs

Pegelschwankungen der Birs im Laufental haben am Freitag in Fischereikreisen erneut zu Beunruhigung geführt. Aufgrund einer Anordnung des Kantons bleiben am Wochenende vorläufig mehrere Kleinkraftwerke ausser Betrieb.

Die Birs bei Zwingen: Angler haben hier am Freitag von Pegelabsenkungen berichtet.

Die Birs bei Zwingen: Angler haben hier am Freitag von Pegelabsenkungen berichtet. (Bild: Alexander Preobrajenski)

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Er habe bei mehreren Betreibern veranlasst, dass die Kraftwerke am Wochenende ausser Betrieb sind, soweit das wegen des niedrigen Wasserstandes nicht ohnehin schon der Fall ist, sagte ein Sprecher des Amts für Umweltschutz und Energie (AUE) auf Anfrage. Dies soll allfällige Probleme verhindern, bis Abklärungen durchgeführt werden können.

Fischereikreise hatten am Freitag von Pegelabsenkungen im Raum Zwingen berichtet. Diese seien «so dramatisch» wie jene vom August: Damals sank der Pegel der Birs bei Laufen und Zwingen um bis zu 25 Zentimeter, was Kiesbänke trocken legte und vielen Jung- und Kleinfischen den Tod brachte.

Studie im Gang

Die Ursache lag damals bei einem oder mehreren Kraftwerken im Baselbieter Teil der Birs (bazonline berichtete), wie die Bau- und Umweltschutzdirektion nach gemeinsamen Abklärungen mit den jurassischen Behörden am Donnerstag mitgeteilt hatte. Pegelschwanken seien schon früher aufgefallen.

Eine Studie, um Verbesserungen einleiten zu können, sei im Gang. Derzeit würden zudem die Niedrigwassersituation und die Aufzeichnungen der Kraftwerke lückenlos ausgewertet. Im November ist ein «Runder Tisch» mit den Kleinkraftwerksbetreibern geplant. (jg/sda/)

Erstellt: 11.09.2009, 18:08 Uhr

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