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Frösche auf Frühlingswanderung
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Trotz des strengen Winters beginne die Amphibienwanderung in diesem Jahr relativ früh, teilte Pro Natura Baselland am Mittwoch mit. Grund sind die milden Temperaturen: Wenn diese nachts über vier Grad bleiben, wie diese Woche, und das Wetter feucht ist, machen sich die Tiere auf den Weg.
Zuerst Grasfrösche, dann Erdkröten
Die ersten sind die Grasfrösche, dann folgen Erdkröten und Molche. Oft müssen die Amphibien aber Strassen überqueren, und diese werden zu Todesfallen: Allzuviele der Tiere werden von Autos überfahren, was ganze Populationen dieser gefährdeten und vom Gesetz geschützten Arten auslöschen kann.
Mitarbeitende des Tiefbauamtes stellen jedes Jahr Amphibienzäune sowie unzählige Warntafeln und Blinkanlagen an Strassenrändern auf. Freiwillige sammeln Amphibien ein und tragen sie in Kesseln über die Strassen. Pro Natura ruft die Autofahrer gleichwohl auf, vor allem in milden und feuchten Nächten langsam und vorsichtig zu fahren.
Inventar der Gefahrenstellen
Die Naturschutzorganisation hat zudem in einem umfassenden Inventar die gefährlichen Amphibienzugstellen aufgelistet. Dieses ist im Internet unter www.pronatura.ch/bl abrufbar.
Die Gefahrenstellen können indes jährlich ändern; Pro Natura bittet, entsprechende Beobachtungen zu melden. (hws/sda)
Erstellt: 24.02.2010, 16:59 Uhr
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