Basel
Frontal in Linienbus geknallt
Von Alexander Müller. Aktualisiert am 19.09.2011 16 Kommentare
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7.15 Uhr am Montagmorgen in Thürnen im Oberbaselbiet: Kurz vor dem Ortseingang Diepflingen kam plötzlich ein Auto auf der falschen Spur auf den Chauffeur eines Linienbusses zu: Der Fahrer des fehlbaren Autos, ein 19-jähriger Serbe aus der Region, hatte offenbar die Beherrschung über sein Fahrzeug verloren und war auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort knallte er in den Bus, der von Sissach her in Richtung Diepflingen unterwegs war. Der Busfahrer versuchte noch vergeblich, die Kollision zu vermeiden und steuerte den Bus auf die Wiese auf der rechten Seite. Die Kollision erfolgte mit einer so grossen Wucht, dass der Junglenker in seinem Auto eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug aufschneiden, um den schwerverletzten Fahrer zu bergen.
Eine ganze Reihe von Verletzten gab es auch unter den 15 Buspassagieren, die meisten von ihnen waren Schülerinnen und Schüler. Neun der Passagiere zogen sich bei der Kollision Verletzungen zu. Drei wurden mit leichteren Verletzungen in die umliegenden Spitäler eingeliefert, die anderen sechs begaben sich individuell in ärztliche Behandlung. Gemäss Polizeisprecher Meinrad Stöcklin handelte es sich bei den Verletzungen vor allem um Prellungen. Es habe aber auch einige Knochenbrüche gegeben. Wieviele der Opfer Schüler waren, konnte Stöcklin auf Anfrage von baz.ch nicht sagen.
«Die Kinder im Bus wirkten gefasst», schildert die Stöcklin die Stimmung unter den Passagieren nach dem Unfall. Eine psychologische Betreuung sei gemäss Stöcklin nicht nötig gewesen. Die Polizei verständigte die Schule sowie die Eltern der Kinder.
Endstation auf der Wiese
Für den Bus bedeutete die Wiese Endstation: Er wurde durch die Kollision und die Fahrt über den kleinen Abhang in das Feld, das rund einen Meter unterhalb der Strasse liegt, erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Das Auto des Unfallverursachers erlitt Totalschaden. Wieso der Serbe mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ebenfalls ist noch nicht bekannt, ob der Fahrer unter Alkohol oder Drogeneinfluss stand.
Die Strasse musste im entsprechenden Bereich für rund drei Stunden bis um 10.30 Uhr komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde lokal umgeleitet. Zu Behinderungen ist es auf der wenig befahrenen Strecke jedoch kaum gekommen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.09.2011, 11:51 Uhr
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16 Kommentare
traurig, dass hier ohne irgendwelche fakten zu kommen wieder mal die übelsten vorverurteilungen zu lesen sind. wahlweise ausländerfeindlich oder jugenfeindlich, jedem nach seinem gusto. wenn ich mir das nicht schon gewohnt wäre, wäre ich einmal mehr schockiert ob der borniertheit einiger kommentareschreiber. Antworten

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