Basel

Höhere Beiträge fürs Theater Basel

Die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission des Baselbieter Landrats möchte die Gelder um 17 Millionen Franken erhöhen.

Mehr Geld fürs Theater: Hier die Aufführung «Alexanderfest».

Mehr Geld fürs Theater: Hier die Aufführung «Alexanderfest».
Bild: Theater Basel

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Geplant ist, die Baselbieter Beiträge für 2011 bis 2015 auf 33 Millionen Franken zu erhöhen. Die vorberatende Landratskommission befürwortete den Kredit mit sechs zu vier Stimmen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Kommissionsbericht hervorgeht.

Dabei stimmte sie auch einer von der SP beantragten Präzisierung zu, wonach die Gelder nur fliessen sollen, wenn Basel-Stadt das Theater in der gleichen Periode - ohne Gebäudeunterhalt und Mieten - mit mindestens 125,2 Millionen Franken subventioniert. Dies war bereits von den Regierungen der beiden Basel so vorgesehen.

Erfolglos blieb dagegen die FDP, die die Kreditlaufzeit auf zwei Jahre reduzieren wollte; weitere Kredite sollten gemäss dem Ansinnen vom Vorliegen eines neuen Kulturgesetzes und -leitbildes für Baselland abhängig gemacht werden. Der Antrag wurde indes mit neun zu zwei Stimmen abgelehnt.

Meinungen sind gemacht

Gezeigt habe sich in der Beratung, dass die Meinungen in der Kommission gemacht seien, hielt deren Präsident weiter fest. Für die Mehrheit sind die Spitzenkultur für Region und Wirtschaft wichtig und der Baselbieter Beitrag relativ bescheiden, für die Minderheit sind das Basler Kulturangebot überdimensioniert und das Theaterpublikum nur ein kleiner Bevölkerungsteil.

Die Vorlage geht auf Partnerschaftsgespräche der Regierungen der beiden Basel zurück. Die zusätzlichen 17 Millionen Franken sollen als neue Baselbieter Grundsubvention, 16 Millionen wie bisher aufgrund des Kulturvertrags der beiden Basel geleistet werden. Basel- Stadt soll derweil seine Grundsubvention um 1 Prozent anheben und samt weiteren Zusatzleistungen 189,2 Millionen Franken zahlen. (stu/sda/)

Erstellt: 01.09.2010, 12:08 Uhr

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2 Kommentare

peter meier

02.09.2010, 16:31 Uhr
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Spitzenkultur..ich lach mich kaputt..leiden da einige unter Grössenwahnsinn. Was dort in den letzten Jahren geboten wurde/wird, kommt doch einem schlechten Provinztheater gleich. Werdet einfach wieder mal realistisch, braucht das Geld für etwas sinnvolleres..... Antworten


Alfred Christen

01.09.2010, 13:01 Uhr
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Das Opernhaus mit dem Stadttheater Basel verglichen ist ein Unterschied von Weltgrösse. Da ist es kein Wunder wie unser Theater um jeden Rappen kämpfen muss. Antworten



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