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Hunderte suchten vermissten Knaben via Facebook

Eine Polizeipatrouille findet den Jungen einen Tag nach dem Verschwinden im Stücki-Einkaufscenter beim Gamen. Mehr...

Von Jonas Hoskyn.

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12 Kommentare

pablo nueler

30.08.2012, 13:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

kinder auf diese art sofort zu suchen ist sicher sinnvoller als jahre danach mit bildern auf der milchverpackung. Bei erwachsenen ist das problem der persoenlichkeitsverletzung eher gegeben, es gibt faelle von "bitte melde dich" die gar nicht gefunden werden wollen. Antworten


pablo mueler

30.08.2012, 21:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@p. andrée - ganz klar haben kinder persoenlichkeitsrechte, sehr grosse sogar. Nur zeigt leider die erfahrung, dass bei "verschwundenen" sofort gehandelt werden sollte. In den meisten mir bekannten faellen gab es kaum ein happy-end. Praevention ist sicher ein weg, aber ein "zu spaet" ohne alle moeglichkeiten auszuschoepfen kann/darf/sollte es nicht geben.


Peter Andrée

30.08.2012, 14:08 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Haben denn Kinder keine Persönlichkeitsrecht? Gilt es denn nicht gerade bei Kindern, welche ja noch ein ganzes Leben vor sich sehen, einen besonders strengen Maßstab anzulegen? Um Kinder dahingehend zu schützen, hilft nur Prävention, nicht blinder Aktionismus, wenn es "zu spät" und das Kind bereits verschwunden ist.


Peter Andrée

30.08.2012, 13:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Man bedenke die Konsequenzen. Eine Such- oder gar Fahndung auf den bisherigen Wegen, also Such-/Fahndungsplakate, Such-/Fahndungsaufrufe in Radio oder TV etc. haben im Gedächtnis der Menschen einen kurzfristigen Verbleib. Wenn also der Bube nun z.B. auf Lehrstellensuche geht, wird sich kaum einer an dieses Vorkommnis erinnern. Aber Facebook vergisst nichts !!! Meine Meinung: hier Finger weg von FB Antworten


Peter Andrée

31.08.2012, 14:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Susi Sommer: Ihrer Ansicht kann ich so nicht folgen. Kinder erfahren/erlernen Gewaltfreiheit nicht durch "ausprobieren", es ist das vorleben durch die Familie und die Gesellschaft. Ihr Ansinnen impiziert im Rückschluß, wenn ein Kind bei einer Prügelei obsiegt, erlernt es, das Gewalteinsatz seinen Zwecken dienlich sein kann. Wenn es verliert, ist es frustriert, was auch keinen Lernerfolg zeigt.


Susi Sommer

31.08.2012, 11:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Peter Andrée: "Prügel (Gewalt) ist und war noch nie Lösung oder Antwort." Stimmt. Aber um das zu lernen, müssen es die Kinder zuerst erfahren (also sich mit Kameraden schlagen um zu merken, dass das keine Lösung war). Das ist wie die Geschichte mit der heissen Herdplatte... erst wenn man selber draufgefasst hat weiss man, dass sie heiss ist ;)


Peter Andrée

30.08.2012, 19:26 Uhr
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@Hilda Sanchez: P.S. Um nicht missverstanden zu werden, dass sich Kinder prügeln, ist auch ein Symptom... Prügel (Gewalt) ist und war noch nie Lösung oder Antwort. Überwiegend... ist prügeln der Ausdruck für fehlende Lösungsstrategien bei auftretendenden Problemen. Gleichwohl ob nun 10-jährig oder 100-jährig.


Peter Andrée

30.08.2012, 19:20 Uhr
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@Hilda Sanchez: Es geht per se nicht um die Tatsache, das sich ein Kind mit anderen Prügelt. Das es jedoch hiernach auch noch "flüchtet" und seiner Familie fernbleibt, spricht für sich. Fehlendes Vertrauen zur Familie, aus welchen Gründen hier auch immer, ist eben das auffällige Symptom. Eben ein gestörtes Eltern-Kind-Verhältnis.
Zu. 2. z.B. Google: Facebook hack(s), dann wird Ihnen geholfen...


Hilda Sanchez

30.08.2012, 18:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

1.Wir haben es mit einem 10-jährigen Kind zu tun, dass sich geprügelt hat. Ich hab mich auch schon geprügelt, als Mädchen! Ich habe deshalb kein gestörtes Verhältnis zu Jungs, Eltern oder Umfeld. Man nennt es Kind-Sein.
2. Aus reinem Interesse (und unabhängig vom Artikel): Wie würden Sie denn vorgehen, wenn Sie mein Facebook Profil einsehen wollen und ich alles auf Privat eingestellt habe?


Peter Andrée

30.08.2012, 17:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Hilda Sanchez: Und zu Facebook, auch vor der "erzwungenen" Einführung der Timeline, ist es mit etwas Kenntnis ein einfaches, über jedes FB-Mitglied alle benötigten Informationen zu erhalten. Auf völlig legalem Weg. Gilt übrigens auch für andere, ähnlich aufgebaute Soziale Netzwerke oder Twitter... Also keine Sorge, wer was wissen will, der findet auch ganz schnell diese Infos.


Peter Andrée

30.08.2012, 16:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Hilda Sanchez: Es geht immer um die Umstände Frau Sanchez. Hier z.B. lief ein Kind weg, weil es sich geprügelt hat. Als Personaler liegt dann die Vermutung nahe, das dies in einem gestörten Eltern-Kind-Verhältnis begründet ist, daraus folgernd ist ein mangelndes Vertrauensverhältnis anzunehmen. Tja, schon haben wir ein Kick-Out Kriterium und die Bewerbung geht zurück. Ganz einfach.


Hilda Sanchez

30.08.2012, 16:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Es wird ja wohl keinen Arbeitgeber interessieren, wenn jemand mit 10 für kurze Zeit vermisst wurde. Er wurde nicht über Facebook als Dieb geoutet. Zudem kann man auch auf Facebook nicht alles einfach so einsehen, gerade Jahre später! Also wenn der Arbeitgeber dies als Grund nimmt, einen Lehrling nicht anzunehmen, dann finde ich das mehr als fragwürdig.



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