Kanton und Kassen bekommen von der Psychiatrie Baselland Geld zurück

Nach langem Hin und Her haben sich die Psychiatrie Baselland und die Krankenkassen rückwirkend auf virtuelle Pauschaltarife geeinigt. Das zurück zu bezahlende Geld nimmt die PBL aus Rückstellungen.

Hans-Peter Ulmann ist CEO der Psychiatrie Baselland. Bild: Florian Bärtschiger

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Die Psychiatrie Baselland (PBL) hat sich nach eigenen Angaben mit der Einkaufsgemeinschaft Tarifsuisse auf neue Tarife für stationäre Behandlungen in der Erwachsenen- sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie geeinigt. Die neuen Tarife sollen rückwirkend ab 2012 und bis 2017 gelten. Dabei hat man sich auf einen rechnerischen Kompromiss geeinigt. Statt der effektiv bezahlten Tarife kam man bei der Berechnung des zurück zu bezahlenden Betrags bei virtuellen Pauschaltarifen von 750 Franken für die Jahre 2012 bis 2014 und von 698 Franken von 2015 bis 2017 überein.

Die neuen, tieferen Tarife hätten zur Folge, dass die Tarifdifferenz zu den bisher geltenden Tarifen zurückerstattet werden müsse. Die PBL rechnet mit Rückzahlungen in der Höhe von rund sechs Millionen Franken an den Kanton und fünf Millionen an die Kassen, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Sie habe das finanzielle Risiko durch die Unsicherheit bei den Tarifen aber einkalkuliert und vorsorglich in den letzten Jahren Rückstellungen von mittlerweile rund 13 Millionen Franken gebildet. So sei man in der Lage, die Tarifsenkungen aufzufangen, ohne dass die Rechnung zusätzlich belastet würde. (las)

Erstellt: 26.01.2016, 16:53 Uhr

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