Basel

Krähenbühl kritisiert SBB wegen Pannen

Aktualisiert am 23.01.2011 5 Kommentare

Der Baselbieter Baudirektor Jörg Krähenbühl verlangt von der SBB, das Informationssystem in den Baselbieter Bahnhöfen sofort zu verbessern. Damit sollten die Bahnkunden schneller über Störungen informiert werden.

Krähenbühl reagiert damit auf die seit Dezember anhaltende Pannenserie im Baselbieter Regionalverkehr. Der Baudirektor will zudem mit der SBB ein Bonus-Malus-System aushandeln: Dieses solle mit dem Fahrplanwechsel 2013 eingeführt werden, sagte er in der Baselbieter Ausgabe der Zeitung «Der Sonntag». Wenn es optimal laufe, sei das System schon ein Jahr früher möglich.

Der Kanton Baselland zahle der SBB jährlich 40 Millionen Franken für den Regionalverkehr, hielt Krähenbühl fest. «Wir geben das Geld aus für eine Leistung, die wir von den SBB nicht in vollem Umfang erstattet bekommen», sagte er. Das sei ärgerlich und inakzeptabel.

Neuvergabe unwahrscheinlich

Im schlimmsten Fall müsse für den Regionalverkehr ein anderer Partner gesucht werden, hielt der Baudirektor fest. Theoretisch wäre es möglich, die BLS oder die Deutsche Bahn damit zu beauftragen. Die rechtlichen Grundlagen für eine Weitergabe der Konzession seien vorhanden. Die Neuvergabe sei jedoch ein sehr aufwendiges Verfahren und deshalb unwahrscheinlich.

Laut Krähenbühl wurden alle Pannen seit Dezember aufgelistet. Es komme jeden Tag zu mehreren Störungen wie Zugsausfällen, Verspätungen, Betriebsleitungsstörungen und blockierten Türen. Die Zwischenfälle passierten meistens am Morgen und am Abend. (jg/sda)

Erstellt: 23.01.2011, 16:52 Uhr

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5 Kommentare

Andres Hufschmid

24.01.2011, 08:57 Uhr
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Das Problem liegt viel tiefer: Bei der arroganten Leitung und bei der halboffenen Kommunikation: Es wird nie gelogen, aber es wird nur die halbe Wahrheit gesagt (oder geschrieben). Antworten


Can Boz

23.01.2011, 18:16 Uhr
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Das Bonus-Malus-System sollte so schnell wie möglich auch im Kanton Basel Stadt eingeführt werden gegenüber der BVB. Wenn die BVB dann Millionenbeträge nicht erhalten zur Strafe werden endlich die Fahrzeuge wieder sauberer und das Personal fährt püntklich ab an den Wendepunkten, was heute sehr zu wünschen übrig lässt ( Private Handygespräche, Lesestoff etc ) Antworten



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