Basel
Massenkarambolage fordert Todesopfer
Karte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel blieb fünf Stunden lang gesperrt. Gemäss Polizeiangaben ereignete sich der Unfall rund 500 Meter nach dem Nordportal des Belchentunnels. Auf der leicht schneebedeckten Fahrbahn war ein Sattelschlepper ins Schleudern geraten und gegen eine Betonmauer geprallt.
Ein Lieferwagen und ein zweiter Sattelschlepper prallten in das Fahrzeug. Der Lieferwagenfahrer wurde zwischen den beiden Lastwagen eingeklemmt und erdrückt. In der Folge kam es bei Ausweichmanövern zu weiteren Kollisionen, bei denen mehrere Autos in die Leitplanken knallten. Eine der acht verletzten Personen musste mit einem Heli ins Spital geflogen werden.
Lange Staus
Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die genaue Höhe konnte die Polizei am Montag noch nicht beziffern. Neben den Fahrzeugen wurde auch die Lärmschutzwand stark beschädigt.
Bei den stundenlangen Bergungs- und Räumungsarbeiten stand ein Grossaufgebot von Rettungskräften aus den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn im Einsatz. Dazu kamen der Kantonale Krisenstab und ein Careteam.
Der gesamte Verkehr wurde über die Ausfahrt Eptingen abgeleitet und danach in Diegten wieder auf die A2 geleitet. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen und langen Rückstaus, welche bis weit in den Kanton Solothurn hinein reichten. (amu/sda/)
Erstellt: 22.12.2009, 07:53 Uhr
Basel
Basel
Meistgelesen in der Rubrik Basel
Umfrage
Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?














