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Diskussion

Politiker enttäuscht von Coop-Grossprojekt

Coop schafft in Pratteln 250 neue Stellen und investiert 300 Millionen Franken. Politiker sind dennoch enttäuscht. Sie hätten sich für das beste Entwicklungsgebiet im Kanton Unternehmen mit einer höheren Wertschöpfung erhofft. Mehr...

Von Daniel Ballmer.

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22 Kommentare

Markus Breisinger

30.10.2012, 17:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mich würde von den zahlreichen Kritikern wunder nehmen, welche Vorwürfe auf die Regierung niedergeprasselt wären, wenn den Coop nach Möhlin oder Niederbipp gezogen wäre. Diejenigen Unternehmen zu finden, die hohe Steuereinnahmen garantieren, keinen Verkehr und Lärm produzieren ist wohl doch nicht so einfach. Was man während Jahren versäumt hat, kommt nicht von einem Jahr aufs nächste. Antworten


Urs Degen

27.10.2012, 23:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

Wieso sind eigentlich die Politker enttäuscht von der Raumplanung "Salina Raurica"? Genau diese Politiker haben diesen Spezialrichtplan des Regierungsrates genehmigt. Die "Grünen" haben sich vorallem um den Umzug der Frösche - auf Kosten der Steuerzahler - gekümmert und nicht um die Raumplanung. Hätten sie sich um die Planung gekümmert, so wäre ihnen aufgefallen, dass solche Projekte möglich sind. Antworten


Patrick Le Cloarec

27.10.2012, 16:18 Uhr
Melden 19 Empfehlung 7

Coop schafft in Pratteln keinerlei 250 neue Stellen, sondern verschiebt aus eigener Reihe 200 Mitarbeitende nach Pratteln. Die 50 offenen Stellen werden zu den Gunsten Harz4-Empfänger oder an zufriedenen Kunden des "Pôle-Emploi" in Mulhouse freigegeben, den Lohndumping zur Liebe. Antworten


Roland Dannacher

27.10.2012, 15:17 Uhr
Melden 15 Empfehlung 4

Von unserer Regierung in Liestal war ja wohl nichts anderes zu erwarten. Antworten


Kurt Seiler

27.10.2012, 13:58 Uhr
Melden 23 Empfehlung 9

OK, mit solchen Projekten kommt BL nicht aus Finanzmisere raus.
Höhere Wertschöpfung ist was anderes.
...und die Löhne werden wohl eher in D und F anstatt der Schweiz versteuert.
Alle die freudig ja zum Coop-Projekt sagen, dürften dann irgendwann mal ja zu höheren Steuern sagen.
Aber dann wohl nicht mehr so freudvoll.
Antworten


Peter Steinmann

27.10.2012, 13:45 Uhr
Melden 32 Empfehlung 8

Achtung: Dies sind keine neuen Arbeitsplätze - sie werden einfach verschoben, von ZH nach BL. Schliesslich gehts Coop ums Sparen, nicht darum, etwas Neues aufzubauen. Dafür viel bestes Land zu opfern, ist schlichtweg kurzsichtig. Das Land sollte grün bleiben, und wenn schon überbauen, dann mit etwas innovativem, das Mehrwert schafft! Antworten


Bruno Heuberger

27.10.2012, 13:28 Uhr
Melden 22 Empfehlung 10

Da haben wir ja einen Thomas de Courten (SVP) als neuer Leiter der Wirtschaftsförderung des Kantons Basel-Landschaft. Er kann jetzt mal zeigen, wie gross sein gutbezahlter Einfluss in Sachen Wirtschaftsentwicklung im Baselbiet ist. Bis jetzt hörte man nur mehr oder weniger schöne Worte von ihm, wo um Himmelswillen bleiben aber die Ergebnisse? Wie heisst es so schön: liefern statt lafern. Antworten


Isaac Reber

27.10.2012, 12:51 Uhr
Melden 18 Empfehlung 18

Hätte unser Kanton auf eine Investition von 300 Millionen Franken und 250 neue Arbeitsplätze verzichten sollen? Zudem wird mit dem Umzug der bestehenden Coop-Aktivitäten (auch 250 AP) ein riesiger Entwicklungsschub am Bahnhof Pratteln möglich.
Korrektur an Herrn Eckert: was Sie vom neuen Coop-Standort aus sehen ist nicht der Fluss, sondern die Autobahn, und erst noch im Süden. Schöner Wohnen?
Antworten


Marius Feigenwinter

29.10.2012, 22:43 Uhr
Melden 0 Empfehlung 2

Ich stimme Ihnen zu, Herr Reber. Zudem kommt die Bauaktivität dem regionalen Gewerbe zugute, was nachhaltig Arbeitsplätze erhalten kann. Als Handwerker freut es mich, zu den vielen Bürotürmen in unserer Region wieder mal einen Produktionsbetrieb entstehen zu sehen.
Zu den verlorenen Arbeitsplätzen im Detailhandel: wer über die Grenze einkaufen geht, macht sich mitschuldig an deren Abbau...


Hans Rudolf Pfaff

29.10.2012, 15:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Immer wenn ein Grossveteiler neue Objekte realsiert wird in der Presse gross von neuen Arbeitsplätzen geschrieben. Wer jedoch die statistischen Zahlen über die letzten Jahre Schweizweit oder auch kantonal studiert, muss leider feststellen, dass im Detailhandel laufend Arbeitsplätze verloren gehen. Also netto keine neuen Arbeitsplätze entstehen!!!


Patrick Weisskopf

27.10.2012, 18:06 Uhr
Melden 9 Empfehlung 4

Entwicklungsschub am Bahnhof = Noch ein paar zusätzliche Hochhäuser für Pratteln-Down-Town und noch ein weiteres Grosseinkaufzentrum für die Region. Büroräume und Wohunungen für den gehobeneren Wohnbedarf in Kobination mit betreuten Wohnen im dritten Alter. Willkommen zum Goldrausch in Prattlen!


Peter Eckert

27.10.2012, 17:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung 6

@Reber: Nach meiner Information erstreckt sich der neue Standort bis zum Rhein, respektive an die Rheinstrasse. Ist eine Aussicht gegen Norden auf den Rhein, Chrischona und den Schwarzwald etwa nicht schön?


Patrick Borer

27.10.2012, 14:52 Uhr
Melden 8 Empfehlung 5

Lieber Herr Reber,
hätte der Kanton verzichten sollen? NEIN, natürlich nicht - ABER offensichtlich wird hier viel zu kurzfristig gedacht und gehandelt! Es fehlt das städtebauliche Gesamtkonzept - durch die deutliche Unternutzung der erstklassigen Landreserven wird das wertschöpfungs- und wirtschaftliche Entwicklungspotenzial krass vernachlässigt! Wo bleibt die langfristige Perspektive?mfg p.borer


walter bossert

27.10.2012, 12:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung 15

Scheinbar gibt es doch ein paar vernünftige Politiker welchen es bei dieser sehr niedrigen, aber Landfressenden Bauweise nicht so ganz wohl ist. Das kümmert allerdings den Coopchef wenig. Wir bauen wie es uns gefällt, sagte er im SF.Mit solchen Einkaufshallen relativiert sich die Behauptung, Mietwohnungen würden pro Person weniger Fläche beanspruchen als Einfamilienhäuser. Antworten


Tamara Merz

27.10.2012, 12:23 Uhr
Melden 29 Empfehlung 19

In anderen Kantonen würde man sich die Hände reiben. Nur im Baselbiet wiess man nichts gescheiteres, als auf der Regierung herum zu trampeln. Wie sie es auch macht, es ist in den Augen gewisser Profilierungsneurotiker immer falsch. Das parteipolitische Gezänk im Baselbiet ist unerträglich geworden! Antworten


Peter Semmering

27.10.2012, 12:04 Uhr
Melden 28 Empfehlung 18

Das glaub` ich ja nicht! Da hat BL mit finanziellen Problemen zu kämpfen und ist über das COOP-Projekt enttäuscht??? Manchmal frage ich mich schon, wie hoch oben auf dem Ross die Baselbieter sitzen... Abgesehen davon, dass die Entscheidung von COOP für Pratteln ein ohnehin generell gutes Signal und Zeichen für den Wirtschaftsraum Basel ist... Antworten


Stephan Zettel

27.10.2012, 12:01 Uhr
Melden 36 Empfehlung 20

Ich versteh die Welt nicht mehr. Da werde neue Arbeitsplätze im Kanton Baselland geschaffen und jetzt ist das euch nicht recht. Coop hätte ja auch alles in einen anderen Kanton oder ins Ausland verlagern können und dann hätten die gleichen Leute reklamiert. In Europa werden überall Arbeitsplätze abgebaut und wir diskutieren über "minderwertige" Arbeitsplätze. Ich finde das ganze dekadent. Antworten


Stephan Zettel

27.10.2012, 16:36 Uhr
Melden 5 Empfehlung 5

A.Meier Jeder neue Arbeitsplatz hat für mich ein Nutzen für die Gesellschaft! Diese Arbeitsplätze werden ausserdem in der Produktion geschaffen, es ist kein Einkaufszentrum! Ab welchem Zeitpunkt ist für Sie ein Arbeitsplatz von Nutzen? Sind etwa nur Arbeitsplätze für Akademiker nützlich? Das Gewerbe profitiert zusätzlich auch noch von diesem Projekt, oder etwa nicht?


Paul Schlatter

27.10.2012, 16:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 6

@Zettel:
Ich garantiere Ihnen dass über 60% der Angestellten vom nahen Ausland kommen und nicht von der Schweiz, dies mit der Gummi-Begründung man hätte keine entsprechenden Mitarbeiter in der Schweiz gefunden.
.


A. Meier

27.10.2012, 14:42 Uhr
Melden 10 Empfehlung 8

Erklären Sie mal, was für einen Nutzen w i r von diesen neuen Arbeitsplätzen haben!! Keinen!! Peter Eckert trifft mit seinem Kommentar voll ins Schwarze!!!


Peter Eckert

27.10.2012, 10:49 Uhr
Melden 75 Empfehlung 22

Willkommen im Logistikgetto der Nordwestschweiz. Man kann sich schon jetzt über die Ansiedlung der 500 "nachhaltigen" und *hochqualifizierten" Arbeitsplätze für die Elsässer und Südbadener freuen und den dadurch entstehenden PKW Mehrverkehr. In anderen Ländern entstehen an solchen Orten schöne Wohnungen mit Flussblick, bei uns Lagerhallen. Glückliche, reiche Schweiz. Antworten


Rolli Rallo

27.10.2012, 12:22 Uhr
Melden 23 Empfehlung 7

Wo sonst als im bereits bestehenden Logistikghetto wäre ein besserer Platz für ein solches Zentrum. Schöne Wohnungen? Eingezwängt zwischen Autobahn (in unmittelbarer Hörweite) und den bestehenden Industriebauten. Machen Sie sich keine Illusionen. Politikerträume erfüllen sich in den allermeisten Fällen nicht.



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