Basel

Rätselhafte Birs-Pegelschwankungen im Laufental

Aktualisiert am 06.10.2009 1 Kommentar

Rätselhafte Pegelschwankungen der sommerlich niederen Birs haben am Dienstag im Laufental Aufregung verursacht. Zeitweise musste das Laufner Kraftwerk Juramill wegen Wassermangels abschalten, wie beim Kanton zu erfahren war. Fischer berichteten von toten Fischen.

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Die Fachstelle Oberflächengewässer der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) wurde von der Betreiberin des Kleinkraftwerkes über den Wassermangel informiert, wie ein Fachstellen-Sprecher auf Anfrage zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Warum der Pegel offenbar kurzfristig absackte, kläre man ab.

Fischer hatten laut einem Sprecher der Fischereipacht-Vereinigung des Bezirks Laufen (FIPAL) ein zeitweise «extrem tiefes» Niveau der Birs festgestellt. Die FIPAL sei als Strecken-Pächterin nicht informiert worden.

Plötzlich 25 Zentimeter weniger Wasser

Bei einer Begehung stellten BUD-Fachleute im Gebiet Laufen und Zwingen ein Absinken des Birs-Pegels von bis zu 25 Zentimetern fest, wie die Direktion spätnachmittags mitteilte. Dies legte Kiesbänke trocken, was «vielen Jung- und Kleinfischen» den Tod brachte. Die Ursache sei noch unbekannt.

Messdaten der Landeshydrologie dokumentieren gemäss BUD eine Pegelschwankung bei der Messstation Sohyères (JU). Beim jurassischen Amt für Wasser und Naturschutz war das Problem am Dienstag noch unbekannt.

Bei sommerlich tiefem Pegel ist das Wasser der Birs teilweise so warm, dass Fische schon deswegen gesundheitliche Probleme haben. Zusätzliche Störungen können dann tödlich sein, namentlich für die heiklen Forellen. - Der Effekt der einsetzenden Regens war am Dienstagabend noch offen. (amu/sda)

Erstellt: 06.10.2009, 16:08 Uhr

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1 Kommentar

Ernst Messner

25.08.2009, 19:49 Uhr
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Polizei-, Dienst-, Blinden-, Such- und Therapiehunde sind völlig in Ordnung und entsprechend geschult. Alle anderen Hunde haben in unserer modernen Welt keine sinnvollen Aufgaben ergo keine Berechtigung. Das Rad der Zeit dreht sich weiter und vieles was einmal eine Existenzberechtigung hatte, wird heute einfach nicht mehr benötigt. Antworten


Chris Lohner

26.08.2009, 08:05 Uhr
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Warum nur ist bei keiner Messstelle des Bundesamt für Umwelt BAFU eine solche Pegelschwankung sichtbar aufgezeichnet? 25cm müssten sehr deutlich zu sehen sein. Antworten



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