Basel

Raubüberfälle auf Tankstellenshops gehen weiter

In Binningen wurde am Sonntagabend ein Tankstellenshop überfallen. Dabei wurde niemand verletzt. Die Fahndung der Polizei verlief bisher erfolglos.

Der Tankstellenshop an der Baslerstrasse in Binningen wurde am Sonntagabend von einem noch unbekannten Täter überfallen.


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Vor der Schliessung des Tankstellenshops an der Baslerstrasse in Binningen betrat ein schwarzgekleideter Mann, welcher nur gebrochenes deutsch sprach, den Shop und bedrohte die beiden Angestellten mit einem Revolver. Der Täter liess sich den Kasseninhalt in eine mitgebrachte Tasche füllen und ergaunerte ausserdem einen Bund Autobahnvignetten. Anschliessend verliess er den Shop und flüchtete zu Fuss in Richtung Margarethenstich. Der Ganove war maskiert und mit einem silberfarbenen Revolver bewaffnet. Die beiden Verkäufer blieben beim Überfall unverletzt.

Nach den Raubüberfällen in Lausen, Muttenz, Gelterkinden und Liestal, war dies bereits der fünfte Raubüberfall innerhalb von sechs Wochen. Die Polizei Basel-Landschaft schliesst nicht aus, dass diese in direktem Zusammenhang zueinander stehen und sucht nach Zeugen. Diese werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal zu melden (Telefon 061 553 35 35). (mj)

Erstellt: 11.01.2010, 10:36 Uhr

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11 Kommentare

Christian Bernhardt

11.01.2010, 19:41 Uhr
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Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Prioritäten setzen ist für die Polizei Glücksache! In dieser Zeit haben unsere Gesetzeshüter bestimmt 100 Parkbusen verteilt...ist halt einfach und nicht soooo gefährlich....und wie so oft: mein Beitrag wird von der Kuschel-BAZ-Redaktion nicht publiziert! Schade.... Antworten


Christian Wagner

11.01.2010, 15:28 Uhr
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Ich wandere bald aus, und werde dann auch zum Ausländer. Aber wenigstens brauche ich dann keine Waffe um mir was Essen holen zu können. Evtl. würde es ja was bringen an den Randstunden nur noch Karten zu akzeptieren oder halt die Kassen öfters in den Safe zu spedieren. Nun ja, solange es nur Kleinbeträge sind, werden die Versicherungen keine Anstrengungen unternehmen und die Betriebe auch nicht. Antworten


reto kobel

11.01.2010, 14:11 Uhr
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@Sibylle Weiss: ei, dann machen Sie doch einen Zaun um die CH und finden dann heraus, dass es auch Einheimische gibt, die klauen,und dies nicht nur an der Börse... Antworten


Sibylle Weiss

11.01.2010, 13:09 Uhr
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Die beiden Verkäufer konnten ja nicht ahnen,dass ausgerechnet sie überfallen werden!Ich sehe den Zusammenhang mit der erweiterten Grenzöffnung seit Mitte Dezember.Diese Zeitspanne von 6 Wochen könnte datumsmässig hinkommen!Kein Zufall!Wenn dem so ist,haben wir ja,wovon wir schon immer "geträumt" haben, Action! Antworten


Stefan M. Tomek

11.01.2010, 12:23 Uhr
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Am Eingang einen Ganzkörperscanner aufstellen, das ist die Lösung. Im Ernst: Die Versicherungen sollen auswertungstaugliche Videoüberwachungen für diese Shops verlangen. Sonst wird nicht gezahlt! Unglaublich was die Shopbetreiber den Angestellten hier zumuten. Womöglich müssen sie noch mit den Tageseinnahmen spät nachts zum nächsten Nachtresor gehen... Antworten


Stefan Parpan

11.01.2010, 11:41 Uhr
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Sensationell Herr Spinnler... Sensationell! Vorbild USA? Antworten


Daniel Uebersax

11.01.2010, 11:31 Uhr
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Die Überfälle werden nicht aufhören solange die Tankstellen jederzeit so viel Bargeld in der Kasse haben. Die Bezahlung hoher Beträge sollten Tankstellen strikt ablehnen. Antworten


rolf spinnler

11.01.2010, 11:22 Uhr
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Mein Komentar vorhin war absichtlich provokant. @Gabriele Andreoli. Von der Polizei etwas zu erwarten ist ein Witz. Die Ploitik ist gefragt, aber die haben die Sicherheit schon lange aufgegeben. Fragen sie mal jemanden der überfallen und ausgeraubt wurde, da kommt man sich doppelt verarscht vor. Antworten


reto kobel

11.01.2010, 11:04 Uhr
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@rolf spinnler: was für eine gute Idee! Die Frage ist nur, erhalten die Arbeiter/innen des Shops ihre Granatwerfer vom Arbeitgeber offeriert und gelten die Nahkampfkurse als Weiterbildung, falls irgend einmal ein etwas ruhigerer Job in Aussicht stehen sollte? Antworten


Gabrielle Andreoli

11.01.2010, 10:57 Uhr
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@ rolf spinnler - und wenn die Angestellten ihre Waffe gezückt hätten wären sie womöglich noch verschossen worden. Dann lieber keinen widerstand leisten und auf die Polizei hoffen. Antworten


rolf spinnler

11.01.2010, 10:43 Uhr
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Selber schuld, wären die beiden Verkäufer bewaffnet gewesen, hätten sie sich wehren können. Es ist doch nicht verboten, sich zu verteidigen, oder doch? Antworten



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