Basel
Raubüberfälle auf Tankstellenshops gehen weiter
Aktualisiert am 11.01.2010 11 Kommentare
Der Tankstellenshop an der Baslerstrasse in Binningen wurde am Sonntagabend von einem noch unbekannten Täter überfallen.
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Vor der Schliessung des Tankstellenshops an der Baslerstrasse in Binningen betrat ein schwarzgekleideter Mann, welcher nur gebrochenes deutsch sprach, den Shop und bedrohte die beiden Angestellten mit einem Revolver. Der Täter liess sich den Kasseninhalt in eine mitgebrachte Tasche füllen und ergaunerte ausserdem einen Bund Autobahnvignetten. Anschliessend verliess er den Shop und flüchtete zu Fuss in Richtung Margarethenstich. Der Ganove war maskiert und mit einem silberfarbenen Revolver bewaffnet. Die beiden Verkäufer blieben beim Überfall unverletzt.
Nach den Raubüberfällen in Lausen, Muttenz, Gelterkinden und Liestal, war dies bereits der fünfte Raubüberfall innerhalb von sechs Wochen. Die Polizei Basel-Landschaft schliesst nicht aus, dass diese in direktem Zusammenhang zueinander stehen und sucht nach Zeugen. Diese werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal zu melden (Telefon 061 553 35 35). (mj)
Erstellt: 11.01.2010, 10:36 Uhr
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11 Kommentare
Ich wandere bald aus, und werde dann auch zum Ausländer. Aber wenigstens brauche ich dann keine Waffe um mir was Essen holen zu können. Evtl. würde es ja was bringen an den Randstunden nur noch Karten zu akzeptieren oder halt die Kassen öfters in den Safe zu spedieren. Nun ja, solange es nur Kleinbeträge sind, werden die Versicherungen keine Anstrengungen unternehmen und die Betriebe auch nicht. Antworten
Die beiden Verkäufer konnten ja nicht ahnen,dass ausgerechnet sie überfallen werden!Ich sehe den Zusammenhang mit der erweiterten Grenzöffnung seit Mitte Dezember.Diese Zeitspanne von 6 Wochen könnte datumsmässig hinkommen!Kein Zufall!Wenn dem so ist,haben wir ja,wovon wir schon immer "geträumt" haben, Action! Antworten
Am Eingang einen Ganzkörperscanner aufstellen, das ist die Lösung. Im Ernst: Die Versicherungen sollen auswertungstaugliche Videoüberwachungen für diese Shops verlangen. Sonst wird nicht gezahlt! Unglaublich was die Shopbetreiber den Angestellten hier zumuten. Womöglich müssen sie noch mit den Tageseinnahmen spät nachts zum nächsten Nachtresor gehen... Antworten
Mein Komentar vorhin war absichtlich provokant. @Gabriele Andreoli. Von der Polizei etwas zu erwarten ist ein Witz. Die Ploitik ist gefragt, aber die haben die Sicherheit schon lange aufgegeben. Fragen sie mal jemanden der überfallen und ausgeraubt wurde, da kommt man sich doppelt verarscht vor. Antworten
@rolf spinnler: was für eine gute Idee! Die Frage ist nur, erhalten die Arbeiter/innen des Shops ihre Granatwerfer vom Arbeitgeber offeriert und gelten die Nahkampfkurse als Weiterbildung, falls irgend einmal ein etwas ruhigerer Job in Aussicht stehen sollte? Antworten
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Christian Bernhardt
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Prioritäten setzen ist für die Polizei Glücksache! In dieser Zeit haben unsere Gesetzeshüter bestimmt 100 Parkbusen verteilt...ist halt einfach und nicht soooo gefährlich....und wie so oft: mein Beitrag wird von der Kuschel-BAZ-Redaktion nicht publiziert! Schade.... Antworten