Basel

Regierung soll Waldnutzung auch für Biker prüfen

Die Baselbieter Regierung soll nach Lösungen der Waldnutzung suchen, die alle Interessen berücksichtigt, auch jene der Mountainbiker: Der Landrat hat ihr dazu am Donnerstag eine Petition und ein Postulat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Umstrittene Mountainbiker im Wald: Swiss Cycling fordert freie Fahrt auf Wegen und Pfaden.

David Haas

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Die Petition war vom Schweizerischen Radfahrer-Bund Swiss Cycling mit rund 2100 Unterschriften eingereicht worden. Sie fordert mittelfristig die Öffnung aller Wege und Pfade im Wald für Mountainbiker.

Dies ging der Petitionskommission des Landrats zu weit. Doch brauche es eine Lösung, die allen Waldnutzern möglichst gerecht werde. Sie beantragte daher, die Petition der Regierung als Postulat zur Prüfung zu überweisen.

Dasselbe solle der Rat mit dem Postulat eines CVP-Landrats für ein «Konzept für die Nutzung von Wald und Flur» tun. Ein Teil von SVP und FDP befürchtete zwar Konflikte mit andern Interessen im Wald. Der Rat folgte der Kommission aber mit 52 zu 26 respektive 45 zu 32 Stimmen. (jg/sda/)

Erstellt: 11.03.2010, 15:40 Uhr

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7 Kommentare

David Kluth

12.03.2010, 11:01 Uhr
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Manchen Leuten will es einfach nicht in den Kopf. Im Wald gibt es Jogger, Hündeler, Pilzsammler, Wanderer, uvm. Es gibt keinen echten Grund wieso auch nicht Biker. Sonst dürften Hündeler nicht in den Wald weil Jogger gebissen werden, die Pilzsammler nicht weil sie durchs Dickicht stampfen etc. Ach ja, Fussball sollte man dann auch gleich verbieten weil Fans von Hooligans verprügelt werden könnten. Antworten


Tobias Remus

12.03.2010, 10:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gott sei Dank disqualifizieren sich die Bikegegner hier durch ihre Kommentare selbst. Wer andere zum Teufel wünscht und mit geradezu lächerlichen Verallgemeinerungen argumentiert kann eigentlich nicht ernst genommen werden. Glücklicherweisse machen solche Frohnaturen eine kleine Minderheit aus, die Masse der Leute kommt nämlich, dank gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt, gut miteinander aus! Antworten


Alfred Christen

12.03.2010, 07:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jürg W. Schaub: Ich bin ein leidenschaftlicher Biker in meinem Alter von 68 Jahren und fahre sehr oft durch die Wälder auf vorgeschriebenen Bikerstrecken. Die Wege in den Wäldern ist für alle da und ich werde ganz bestimmt nicht zum Teufel gehen - Gute Fahrt! Antworten


Chrigu Montana

11.03.2010, 22:38 Uhr
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99% der Begegnungen von Bikern mit Wanderer sind problemlos. Es gibt aber Gruppen von Wanderer, die selbst beim Bemerken eines Bikers möglichst die ganze Breite des Weges ausnutzen und es gibt Biker, die mit unanständigem Anstand an Wanderern vorbeirasen. Der Wald gehört allen, also auch 2-Beiner, 4-Beiner, 2-Räder, 4-Hufer und so weiter. Mindestens auf der Piste haben viele die Vielfalt begriffen Antworten


Jürg W. Schaub

11.03.2010, 16:46 Uhr
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Ich bin der gleichen Meinung wie Hr. j.p. Neidhart. Die Biker haben im Wald nichts zu suchen, weil die Biker viel zu schnell unterwegs sind. Dieser Oberbiker, Jakob Weber soll endlich auf hören mit seinen Forderungen, der soll endlich zum Teuel gehen. Als Fussgänger und Wanderer ist man im Wald nicht mehr sicher, wegen den Bikern. Antworten


Tanner Thomas

11.03.2010, 16:32 Uhr
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Anstatt bis zum St. Nimmerleinstag warten zu müssen, könnte man es viel einfacher haben. Meine Lösung lautet: An Samstagen, Sonn- und allgemeinen Feiertagen dürfen keine Singletrails befahren werden. An allen anderen Tagen jedoch uneingeschränkt. Antworten


jean-pierre neidhart

11.03.2010, 16:28 Uhr
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Biker haben im Wald nichts verloren. Diese Menschen haben keinen Respekt vor der Natur und sind alle masslose Egoisten. Die Politik sollte hier endlich mal einen Riegel schieben und das Biken im Wald verbieten. Antworten



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