Basel
SVP setzt Kopfgeld auf Plakatvandalen aus
Von Thomas Gubler. Aktualisiert am 07.10.2011 34 Kommentare
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Mit seiner Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und der Aussetzung einer Belohnung von 500 Franken ging SVP-Fraktionschef und Nationalratskandidat Thomas de Courten vor wenigen Tagen voran. Jetzt zieht seine Partei nach und gibt gleich noch einen drauf: Die SVP Baselland setzt für Hinweise, die zur Ergreifung von SVP-Plakat-Vandalen führen, eine Belohnung von 1000 Franken aus. Sollten durch einen Hinweis ein oder mehrere Serientäter ausfindig gemacht werden, beträgt die Prämie sogar 2000 Franken.
Die SVP sei eindeutig öfter von Plakat-Vandalismus betroffen als andere Parteien. Ihr Schaden belaufe sich inzwischen auf über 10'000 Franken, schreibt die Partei in ihrer Medienmitteilung. Im Verdacht hat die Partei offenbar linke oder SP-nahe Kreise. So sei über den ganzen Kanton beobachtet worden, «dass reihenweise SVP-Plakate an den Kandelabern über Nacht entfernt und an gleicher Stelle SP-Plakate aufgehängt wurden». In diesem Zusammenhang seien insbesondere die Plakate von Juso-Mitglied Reto Wyss aufgefallen. Hoch gehängte SVP-Plakate seien teilweise mit Stangen systematisch zerstört worden, heisst es weiter in der Mitteilung.
«Durchsichtige Stimmungsmache»
SP-Sekretär Ruedi Brassel verwahrt sich gegen derartige Unterstellungen. «Diese Vorwürfe an die Adresse der SP und von Reto Wyss sind absolut haltlos. Das ist billige und durchsichtige Stimmungsmache ohne jeden Beleg», erklärt Brassel. Auch die SP sei «in erheblichem Umfang» von Plakatvandalismus betroffen. In gewissen Gebieten würden SP-Plakate mehr oder weniger systematisch entfernt. «Wir begegnen dem aber mit einer gewissen Gelassenheit und verzichten auf jegliches Opfertheater», sagt der SP-Sekretär.
Anders als SVP-Landrat Urs-Peter Moos, der von «starken Hinweisen auf die Täter» sprach, weil an einem Ort das SVP-Plakat stets gegen das von Reto Wyss ausgetauscht worden sei, verfügt die Baselbieter Polizei bis zur Stunde über nichts Ähnliches. «Und solange die Täterschaft nicht bekannt ist, sind Aussagen dazu reine Spekulation», erklärt Polizeisprecher Meinrad Stöcklin. (Basler Zeitung)
Erstellt: 07.10.2011, 13:29 Uhr
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34 Kommentare
Der ganze Kanton BL ist durch SP Plakate verunziert. Dass diese, vor allem auch im unteren Baselbiet, praktisch unbehelligt über die Zeit kommen macht klar, woher die Verunstalter der Konkurrenz-Plakete kommen.
Herr Brassel kann scheinheilig reden wie er will. Die Intoleranz und Respektlosigkeit im Umgang mit dem politischen Gegner, etwas ganz und gar unschweizerisches, kommt aus der linken Ecke.
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Da bei derSVP anscheinend die Wahlkampfparolen ab Handen gekommen sind,ihnen die Argument ausgehen u.das Wahlparometer stagniert,da muss dieSVP wohl mit Pseudo-Nebenschauplätze auf sich aufmerksam machen,peinlich!Über Woche pflästert dieSVP die ganze Region zu mit ihren Plakaten;obedrein hängt fast überall diesesSVP-Stiefelplakat u.dann fragen die sich noch warum?Denkt an Norwegen! Antworten
Basel
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