Basel

Diskussion

Vogelwarte warnt vor Windrädern im Baselbiet

Vor kurzem hat die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion geeignete Standorte für Windkraftwerke präsentiert. Nun meldet sich die Vogelwarte Sempach warnend zu Wort – und schlägt eine Lösung vor. Mehr...

Von Daniel Ballmer.

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

31 Kommentare

Hans Muster

02.10.2012, 09:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung 6

Laut Aussagen von deutschen + skandinavischen Ornithologen, werden die toten Kleinvögel häufig gar nicht aufgefunden. Bei im Meer gebauten Windrädern/Windparks, kann über die "Opferzahlen" überhaupt keine Aussage gemacht werden.
Zudem haben die Betreiber der Anlagen kaum ein Interesse daran, dass solche Zahlen erhoben und bekannt gemacht werden.
Antworten


François Longchamps

02.10.2012, 07:53 Uhr
Melden 13 Empfehlung 3

Hier redet man von ein paar hypothetischen simulierten Vögel, welche einem Windrad zum Opfer fallen könnten, doch sollte die Vogelwarte mal wieder die Mortalität von Greifvögeln auf Autobahnen publizieren, denn es sind so 3-4 pro km Autobahn pro Jahr, bei fast 2000 km sind es über 6000 Greifvögel, die pro Jahr zerfahren werden, ohne dass die VW Sempach den Finger erhebt. Bin selbst Vogelschützer! Antworten


Nico Lerdi

02.10.2012, 06:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

Man kann ja alles irgendwie schlecht reden. Back to the candles? Wollen wir doch alle nicht. Ich denke, die Vögel werden auch ohne (teuerbezahlten) Studien ihren Weg finden und nicht in die Flügel der bösen Windräder fliegen. Geht mal in den hohen Norden, wo Windräder ganze Ebenen füllen. Dort hab ich sogar auch schon Greiffvögel gesehen! Antworten


Pascal Winnen

01.10.2012, 21:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung 7

Ich würde gerne mal eine Computersimulation sehen, wie es mit den Hasen, Kaninchen und Fasane unterhalb der Windräder aussehen würde. Diese Tiere freuen sich nämlich nicht über zunehmende Greifvögelpopulationen. Antworten


Marco Lardi

01.10.2012, 19:18 Uhr
Melden 18 Empfehlung 18

Die Vögel interessieren die Stromkonzerne keinen Deut, mit denen lässt sich kein Geld machen... Antworten


Martin Burgi

01.10.2012, 22:25 Uhr
Melden 0 Empfehlung 6

Wem gehören diese "Stromkonzerne"? Zum grössten Teil den Kantonen. Also der Allgemeinheit....
Für eine dezentrale Stromproduktion - egal mit welchen Quellen - braucht es auch ein entsprechendes Stromnetz. Dieses auszubauen wird nicht billig und benötigt noch einiges an Entwicklung.


Bernhard Folda

01.10.2012, 19:15 Uhr
Melden 37 Empfehlung 9

Der Schutz der Greifvögel, also auch der Rotmilane, ist bei Planung und Erstellung von Windparkanlagen ein unabdingbar wesentlicher Aspekt. Wenn wir schon auf alternative Energien umsteigen, sollten wir nicht der unglaublichen Ignoranz von Bundesrat und Parlament folgen, die das nur mit der Zerstörung der Natur zu realisieren vor haben! Ein Umstieg muss nachhaltig sein - ohne Wenn und Aber! Antworten


Resch Johnny

01.10.2012, 20:53 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Die Existenz des Menschen und dessen Ausbreitung auf diesem Planeten ist alles andere als Nachhaltig. Nachhaltig gibt's in diesem Zusammenhang leider nicht.


Fritz Nussbaumer

01.10.2012, 18:57 Uhr
Melden 17 Empfehlung 15

Solange nicht alle Süddächer mit Photovoltaik ausgerüstet und die nötigen Pumpspeicherwerke gebaut oder ausgebaut sind, werde ich gegen Windrotoren kämpfen, auch gegen AKWs.
Alle Heizungen über 100kW sollen als Blockheizwerke 30% Elektrizität erzeugen.
Auch können wir ohne Komfortverlust den heutigen Energiebedarf um 50% reduzieren.
(noch fehlt der politische Wille)
F. Nussbaumer, Dipl. El. Ing.
Antworten


Armin Bühler

01.10.2012, 20:23 Uhr
Melden 17 Empfehlung 3

Das Effizienzpotential ist natürlich zweifelsohne hoch.
Windenergie ist sinnvoll, weil davon immer mehr im Winter anfällt und es sich um eine relativ günstige Energieform handelt.
Windenergie ergänzt sich gut mit PV. Bei viel PV herrscht wenig Wind und umgekehrt.
Auch die Vogelwarte Sempach ist ja nicht gegen Windenergie, sondern möchte lediglich, dass den Vögeln die nötige Rücksicht gebührt wird.


Armin Bühler

01.10.2012, 20:14 Uhr
Melden 6 Empfehlung 3

Die Pumpspeicherleistung wird sowieso bereits auf über 4 GW ausgebaut und der Tagesstrombedarf beträgt 9 GW. Dazu kommt, dass die Elektroboiler am Mittag anstatt während der Nacht betrieben werden können (nochmals 3 - 5 GW) und dann noch 15 GW Koppelleistung (Nachbarländer). Es braucht also über 20 GW PV-Leistung bis das alles ausgeschöpft ist und dann können Sie immer noch einfach abregeln.


Jürg Stähli

01.10.2012, 18:46 Uhr
Melden 27 Empfehlung 13

Ich bin sicher, dass diese Diskussion am Ziel vorbeigeht, andere Lösungen wurden bisher negiert. Wie wäre es z.B. mit einem Gitter um die Rotoren, wie bei einem durchschnittlichen Ventilator. Mit dieser Methode wurden meines Wissens in Kalifornien gute Erfahrungen gemacht.
Also: nicht einfach gegen Windkraft schimpfen, sondern innovativ weiterdenken!
Antworten


Martin Sortmann

01.10.2012, 18:26 Uhr
Melden 17 Empfehlung 12

Diese Studie zeigt vor allem eines deutlich:
Wir müssen uns entscheiden, was wir noch alles unserem Energiehunger opfern wollen. Denn auch die erneuerbaren Energiequellen haben einen grossen Einfluss auf unsere Umwelt.
Wenn wir versuchen, den heute verheizten Atomstrom zu 100% durch Erneuerbaren zu ersetzen, ist diese Lösung leider auch nicht ökologischer als jetzt. Im Gegenteil!
Antworten


Hermann Hoffmann

01.10.2012, 22:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 6

Wer für Atomstrom ist dem sind Zig-km Sperrgebiet u. tausende Schweizer Bürger scheissegal.
Da ist es nur scheinheilig von Ihnen sich wegen Vögel Sorgen zu machen!
In D wird vor dem Bau aufwendig geklärt ob Vögel dabei zu Schaden kommen können. Leben Milane in so einem Gebiet wird nicht gebaut. Warum sollte das in der CH nicht möglich sein?


D. Meier

01.10.2012, 17:52 Uhr
Melden 8 Empfehlung 8

Windparks sind ja nichts neues. - Wie sieht es mit Erfahrungsberichten aus bestehenden Windparks aus?
Ist die Simulation die EINZIGE Informationsquelle? Und Wenn der Programmierer der Simulation einen Fehler gemecht hat? - Wie wird das Hinterfragt?
Antworten


Willi Kohl

02.10.2012, 11:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

@FLongchamps,wie bitte?Seit wann setzt sich die Vogelwarte für Kohle,Gas-u.Atomstrom ein?Die Vogelwarte ist gegen sinnlose Windparks,die ausser Zerstörung nichts bringen.Vielleicht lernen sie mal zu differenzieren.Wer gegen was ist,ist nicht gleich berfürworter von was Anderem!Würde endlich in der Schweiz,die Unternehmen,die am meisten sinnlos Strom verbrauchen an die Kasse kommen,tja dann...


François Longchamps

02.10.2012, 00:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

Verstehe nicht ganz, warum sich die Vogelwarte gegen Windkraft, also für Kohle, Gas- und Atomstrom einbinden lässt, vor allem mit einer nichtssagenden Simulation, welche die Realität nicht abbildet. In Spanien wurde der Rückgang der Rotmilane nicht auf die Windmühlen zurückzuführen, denn die Windmühlen stehen auf dem Berg, die Milanhorste im unteren Talabschnitt, sehr schlechte Simulation.


Willi Kohl

01.10.2012, 16:27 Uhr
Melden 28 Empfehlung 36

Seit wann ist die Schweiz ein Windland?Also hört doch auf,solche Windräder hier aufzustellen,denn kein einziges Windrad wird in der Schweiz je1 AKW ersetzen können.Solche meistens subventionierte Windräder sind neue Geldquellen für Gemeinde,doch dem Umstieg auf erneuerbare Energien bringt das rein gar nichts,sondern zerstört die Natur.Kleinwindräder auf Dächern sollten gefördert werden! Antworten


Armin Bühler

02.10.2012, 22:15 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es wird mehr Windstrom im Winter produziert, deshalb ist Windenergie sinnvoll. Um das AKW Mühleberg zu ersetzen braucht es etwa 10 mal weniger Windturbinen als es in der ganzen Schweiz Dörfer gibt.
(Die Schweiz hat eine Dachfläche von 400 km^2.
Bei nur 15% PV-Wirkungsgrad und 11.3% Ausnutzungsgrad wird damit 240% mehr Strom produziert, als mit sämtlichen 5 Schweizer Reaktoren.)


Willi Kohl

02.10.2012, 11:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

@Armin Bühler,eine Fläche wie das Baslerbiet mit Solarstrom,würde reichen um 1 AKW in der Schweiz zu ersetzen u.das ist eher machbar,als all die vielen Windkraftwerke die man brauchen würde,um 1 AKW zu ersetzen!X-Flachdächer in der Schweiz sind ungenutzte Sonnedecks,X-Satteldächer an guten Sonnelagen sind ungenutzt.Österreich hat einen Solarstromvorsprung von über18 Jahren,kein Wunder,klappts dort


Armin Bühler

01.10.2012, 20:03 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

@MS.
Wie gesagt: An verschiedenen Standorten im Jura und in den Alpen wird gemäss der CH-Windkarte eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8.5 m/s angegeben. Das ist mehr als die 7.5 m/s welche die genannten WKA Typen erreichen müssen.
Zudem haben gemäss einer Studie der ZHAW 786 Gemeinden in der CH ein gutes Windpotential. Auch die Baselbieter Regierung hat diesbezüglich ja eine Studie vorgelegt.


Martin Sortmann

01.10.2012, 18:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 9

@Bühler
Auch diese hochmodernen Grossanlagen produzieren bei den in der Schweiz vorherrschenden 3-4 m/s kaum 6-8% ihrer vollen Kapazität. Sie sind eben für min. 7,5 m/s ausgelegt (IEC-3).
Von diesen Top-Standorten gibt es aber nur eine Handvoll - meist in streng geschützen Gebieten.
Zudem können Sie diese Grossanlagen nicht auf exponierten Jura-Kreten aufstellen. Da braucht es etwas mehr Platz!


Armin Bühler

01.10.2012, 17:03 Uhr
Melden 16 Empfehlung 8

@Kohl.
Inzwischen gibt es eben Windkraftanlagen für Standorte mit tieferen mittleren Windgeschwindigkeiten (Nordex N117, Gamesa G114, Alstom ECO 122 etc.). Für das AKW Mühleberg braucht es etwa 300 WKA der genannten Typen. Österreich hat bereits 663 WKA installiert und Dänemark sogar über 5000. Gemäss einer Studie der ZHAW haben 786 Gemeinden in der CH ein gutes Windpotential.


Willi Kohl

01.10.2012, 16:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 10

@Armin Bühler,ja dann rechnen Sie doch bitte mal aus,wieviel solche Windräder es bräuchte,um 1 AKW in der Schweiz zu ersetzen!Wie unsere Landschaft danach aussieht,möchte ich mir garn nicht erst vorstellen.Nüch­tern be­trach­tet macht Wind­kraft erst ab 8.5 m/s mitt­le­rem Wind (ent­spricht 30 km/h) ei­nen Sinn.Ab die­sem Wert er­zeu­gen mo­der­ne An­la­gen ca.50% ih­rer Nenn­leis­tung u.rentieren


Armin Bühler

01.10.2012, 16:35 Uhr
Melden 21 Empfehlung 9

Im Jura haben die besseren Standorte eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8.5 m/s. Es gibt inzwischen Windkraftanlagen (z.B. Nordex N117) welche bereits bei 7.5 m/s 3500 Vollaststunden pro Jahr erreichen.
Das heisst im Jura kann eine einzige solche Windturbine bereits gegen 3000 Haushalte mit Strom versorgen und ein Windpark bereits eine kleinere Stadt. Kleinwindräder sind meistens ineffektiv.


Ronnie König

01.10.2012, 16:14 Uhr
Melden 17 Empfehlung 16

Mich würde wundernehmen wie es bei den Windparks in anderen Länder mit den Vögel so aussieht. Bis jetzt waren diese Parks mir nicht als Vogelmassakerparks bekannt. Und irgendwann kostet alles Moderne den Vögel das Leben: Autos, Stromleitungen, Glasfronten, Flugzeuge etc. Antworten


Dominique Wyss

01.10.2012, 23:36 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Leider weis ich den genauen Standort nicht mehr, aber die Windräder auf einer Norwegischen Insel haben 2010 etwa 30 Seeadler getötet. Das hat mir dieses Frühjahr ein Experte in Flatanger erzählt. Anscheinend sind die Adler (und andere Vögel) nicht fähig rotierende Objekte richtig einzuschätzen.


Emmanuel Nussbaumer

01.10.2012, 22:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

Nicht nur die Végel, auch Fledermäuse gehen zugrunde, nicht weil sie von den Rotorblättern zerhäckselt werden, sondern wegen Barotraumata. In Deutschland sollen laut Studien mehr als 200'000 Tiere jährlich dabei umkommen.
Also, bevor man die Landschaft noch weiter mit Riesenräder verseht, sollte man schon genaue Auflagen machen.


Jürg Wehrlin

01.10.2012, 17:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung 8

Weil die grünen Aktivisten Ihnen das vorenthalten. Machen Sie die nächsten Ferien auf Kefalonia - dort wird Ihnen das Masaker an Flora und Fauna drastisch vor Augen geführt.


Armin Bühler

01.10.2012, 16:54 Uhr
Melden 12 Empfehlung 4

Vögel werden insbesondere durch Schaufenster, Autos und Hauskatzen getötet. In D hat es über 20'000 WKA und dort leben über 60% der Rotmilane der Welt. Es gibt nur 'Vogelschlag' wenn die WKA in der Nähe ihrer Beutegründen und Nistplätzen aufgestellt werden. Hier ist auch hilfreich, wenn Pflanzen angepflanzt werden, welche den Rotmilanen die Sicht auf Feldmäuse versperren (z.B. Getreideähren).


Willi Kohl

01.10.2012, 16:38 Uhr
Melden 23 Empfehlung 10

Moderne ist gut,aber nicht auf Kostern unserer Natur!In der heutigen Zeit,sollte der Mensch soweit gebildet sein u.kappieren,dass nur mit der Natur eine Zukunft möglich ist.Lebewesen wie Vögel tragen viel dazu bei,dass unser Ökosystem "noch"funktioniert.Doch noch schlimmer ist das weltweite Bienensterben.Gibt's keine Bienen mehr,tja dann uns auch bald nicht mehr...Ob das dann Modern ist?



Zurück zur Story

Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Umfrage

Soll der motorisierte Individualverkehr in Basel weiter eingeschränkt werden?



Die Lehrstellenbörse der BaZ

Arbeit & Stellen

Agenda

Kino


Agenda

Alle Events im Überblick.

Nicht von dieser Welt!

Entdecken Sie die arabische Märchenwelt aus 1001 Nacht!

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.