Voller Einsatz beim «Spiel ohne Grenzen»

Von Ronya Saladin. Aktualisiert am 06.06.2013

Das Sportamt Baselland hat diese Woche bereits zum sechsten Mal das «Spiel ohne Grenzen» durchgeführt. Hunderte Primarschüler aus dem ganzen Kanton haben sich begestert im Wettkampf gemessen.

1/7 Teamarbeit: Beim Würfelrennen gewinnt das Team, welches am Ende am meisten Wasser gesammelt hat.
Bild: Ronya Saladin

   

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In der Sportanlage «in den Sandgruben» in Pratteln herrschte am Donnerstag reger Betrieb. Bei strahlend schönem Wetter massen sich Primarschüler aus dem ganzen Kanton Baselland in den verschiedensten Disziplinen. Während es beim Ballweitwurf noch etwas ruhiger zu und her ging, wurden die Klassenkameraden beim 60 Meter-Sprint lautstark angefeuert. Die Kinder, heute hauptsächlich aus der vierten Primarstufe, machten mit Begeisterung alles mit.

Bereits zum sechsten Mal findet «Spiel ohne Grenzen» diese Woche statt, das fünfte Mal in den Sportanlagen Sandgruben. Seit Dienstag liefern sich über vier Tage verteilt 1000 Kinder aller Primarstufen einen Wettkampf. Neben Sportarten wie Weitsprung Ballwurf und Sprint sind auch Teamwettkämpfe auf dem Programm, wie die Trottinett-Staffete und Seilziehen. Zwar gibt es in einigen Disziplinen Einzelwertungen, wobei sich die Besten für den Kantonsfinal des UBS Kids Cups qualifizieren können. Aber was am Ende zählt, ist das Team. Jeder sammelt Punkte für seine Klasse.

Beliebter Anlass

Der Anlass wird jedes Jahr vom Sportamt Baselland durchgeführt und bis jetzt stets regen Anklang findet. Letztes Jahr musste man die Veranstaltungsdauer sogar auf fünf Tage verlängern, weil so viele Anmeldungen eingegangen sind. Diese Jahr verzeichnet man erstmals einen Anmeldungsrückgang. Mitmachen können alle Primarklassen des Kantons. Die Lehrperson muss die jeweilige Klasse anmelden.

Die 52 Klassen, welche dieses Jahr mitmachten waren top motiviert. Bereits Wochen im Voraus haben sich einige mit ihren Lehrern auf den heutigen Wettkampf vorbereitet, erklärt Christian Saladin, stellvertretender Leiter des Sportamtes. Die Kinder seien stets begeistert. «Hier ist für jeden etwas dabei», sagt Saladin. «Die Wettbewerbe fordern Ausdauer, Kraft, Koordination aber auch taktisches Geschick. So kann jedes Kind seine Stärken zeigen» Man hat bewusst auf eine möglichst breite Anforderungspalette geachtet. Die Kinder sollen gefordert und gefördert werden.

Lautstarke Unterstützung

Bei der Wassergrube ist das Würfelrennen gerade in vollem Gange. Die Kinder würfeln, holen einen Eimer voll Wasser und rennen dann, je nach gewürfelter Zahl, durch einen von sechs Hindernisparcours. Auf der anderen Seite leert man den Eimer in den teameigenen Wasserbehälter. Es gewinnt, wer am Ende am meisten Wasser gesammelt hat. Wer das ist, weiss man aber erst am Abend, bei der Rangverkündigung. Wenig später schallen laute Stimmen vom Beach Volleyball Feld über das Gelände. Carmen Röthlisberger, Veranstaltungsleiterin vom Sportamt muss lachen. «Das ist die lauteste Disziplin beim ganzen Wettkampf.» Lautstark werden die Klassenkameraden angefeuert. Die Stimmung ist ausgelassen.

Wer will darf in seiner freien Zeit dann auch noch zum Boxen gehen. «Bei diesem sogenannten Side Event bieten wir jedes Jahr eine andere Sportart zum Ausprobieren an», erklärt Christian Saladin. Das Ziel ist es, auf Randsportarten aufmerksam zu machen. So stand letztes Jahr OL auf dem Programm.

Am Ende des Tages gibt es für drei besten drei Klassen eine Medaille sowie für die Erstplatzieren der Einzeldisziplinen. Der Hauptpreis, dieses Jahr ein Aqua Basilea-Eintritt für die ganze Klasse, wird am Ende unabhängig von der Platzierung unter allen teilnehmenden Klassen verlost. Somit steht nicht Leistung sondern das Zusammensein und der Spass im Mittelpunkt. «Hier geht es um Fairness, Respekt, Teamgeist und Verantwortung», sagt Saladin. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.06.2013, 16:59 Uhr

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