Basel

Zahl der Sozialhilfeempfänger nimmt zu

Aktualisiert am 23.08.2011 30 Kommentare

4562 Personen waren im Baselbiet Ende 2010 auf Sozialhilfe angewiesen. Das ist ein Zuwachs von fast 3 Prozent.

Der Bruttoaufwand der Baselbieter Gemeinden für Sozialhilfeleistungen stieg letztes Jahr um 8 Prozent.

Der Bruttoaufwand der Baselbieter Gemeinden für Sozialhilfeleistungen stieg letztes Jahr um 8 Prozent.
Bild: Henry Muchenberger

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Die Zahl der Sozialhilfeempfänger hat im Baselbiet nach 2009 auch 2010 wieder zugenommen: Am Stichtag zum Jahresende unterstützen die Gemeinden Das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz dieser Zunahmen sprechen die Baselbieter Behörden in einer Mitteilung vom Dienstag von einer «stabilen Situation». Ursache für das Plus sei einzig der Flüchtlingsbereich. Dadurch sei der Anteil der Ausländer an den Sozialhilfefällen von 46,5 auf 48,8 Prozent angestiegen.

Der Bruttoaufwand der Gemeinden für Sozialhilfeleistungen stieg letztes Jahr um 8 Prozent auf 82 Millionen Franken. Davon floss jedoch rund die Hälfte in Form von Rückerstattungen in die Gemeindekassen zurück, so dass diesen ein Nettoaufwand von 41 Millionen Fr. verblieb. Das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent.

Pratteln an der Spitze

Die Sozialhilfe belastet die Baselbieter Gemeinden unterschiedlich. Elf Kommunen hatten per Ende 2010 gar keinen Sozialfall, den sie betreuen mussten. 36 der 86 Gemeinden unterstützen maximal je zehn Personen.

Am meisten Sozialhilfeempfänger wurden 2010 in Pratteln, Liestal, Allschwil und Münchenstein unterstützt. Diese Gemeinden brachten es bei den Empfängerinnen und Empfängern zusammen auf einen Anteil von 36 Prozent. Der Kanton unterstützt die 15 am meisten durch die Sozialhilfe belasteten Gemeinden dieses Jahr mit 8,1 Millionen Fr. aus dem Finanzausgleich. (amu/sda)

Erstellt: 23.08.2011, 11:48 Uhr

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30 Kommentare

Dave Beck

23.08.2011, 13:50 Uhr
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Solange es Mütter gibt die auf der Faulen Haut herumliegen obwohl die oder das Kind den ganzen Tag in der Schule ist , und ihre Ex Männer ausbluten lassen und sich den Rest beim Soz. Amt abholen dürfen sollte man sich nicht beklagen dass mehr Leute Soz. Hilfe in Anspruch nehmen!! Antworten


Stefan Moser

23.08.2011, 14:23 Uhr
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Lustige kleine Rechnung: 22% der in der Schweiz wohnhaften sind Ausländer. Diese beanspruchen 48.5% der Sozialhilfe. Dies bedeutet, die restlichen 78% Schweizer beanspruchen zusammen grerade mal 51.5% der Sozialhilfe. Das heisst mit anderen Worten, ein Durchschnittsausländer bekommt also 3.4 x mehr Geld von der Sozialhilfe als der Durchschnittsschweizer. Wer sieht hier ein Problem?? Antworten



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