Bisher positive Bilanz zu Energiepaket

2010 wurde das Energiepaket lanciert. Nun zieht die Baselbieter Regierung nach der Hälfte der Laufzeit eine positive Bilanz. Man habe nicht nur Energie eingespart, sondern auch Mittel sehr effizient Eingesetzt.

Im Baselbiet sieht es dank Energiepaket nicht so aus. Es wurde eine beträchtliche Menge Kohlendioxid eingespart.

Im Baselbiet sieht es dank Energiepaket nicht so aus. Es wurde eine beträchtliche Menge Kohlendioxid eingespart. Bild: zvg

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Die Baselbieter Regierung zieht eine positive Halbzeitbilanz ihres 2010 gestarteten Energiepakets. Bisher seien 61 Millionen Franken an Förderbeiträgen ausbezahlt worden, davon 41 Millionen vom Bund und 20 Millionen vom Kanton. Der Landrat hatte 50 Millionen bereitgestellt.

Von 2010 bis 2014 seien dank des Energiepakets fast 169 Gigawattstunden Energie eingespart worden, teilte die Baselbieter Regierung am Mittwoch mit. Das entspreche rund 4,6 Prozent des jährlichen Raumwärme- und Warmwasserbedarfs im Kanton, respektive 33'500 Tonnen CO2, die so vermieden worden seien.

Mit den Beiträgen aus dem Energiepaket seien bisher insgesamt gegen 400 Millionen Franken Investitionen ausgelöst worden – das 6,5-fache der Beitragssumme. Der Verwaltungsaufwand für die Fördergesuche wird derweil auf rund sechs Prozent der ausbezahlten Beiträge beziffert, was eine «hohe Effizienz des Vollzugs» bedeute.

Die Nachfrage habe sich inzwischen bei rund 2000 Fördergesuchen im Jahr «auf hohem Niveau stabilisiert». Unter dem Strich erreiche das Baselbieter Energiepaket die vorgesehene Wirkung und sei «insgesamt ein Erfolg». (las/sda)

Erstellt: 25.11.2015, 16:07 Uhr

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