Basel
Riesen-Razzia gegen albanischen Drogenring bei Basel
Aktualisiert am 26.10.2012 22 Kommentare
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Bei einer grossangelegten Razzia sind am Donnerstag in der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein zwei Personen gefasst worden, die per Haftbefehl gesucht waren. Auch Drogen und Waffen wurden sichergestellt, allerdings in kleineren Mengen.
Bei der Razzia im Stadtteil Friedlingen standen über 430 Beamtinnen und Beamte im Einsatz, die aus ganz Deutschland zusammengezogen wurden. Da die in Friedlingen vermuteten Personen als besonders gefährlich eingestuft worden waren, wurde zu den Spezialeinsatzkommandos aus fünf Bundesländern auch die deutsche Antiterroreinheit GSG9 aufgeboten. Neben einer kleinen Menge Betäubungsmittel wurden bei der Razzia auch zwei Schusswaffen sichergestellt – ein Gewehr und eine Handfeuerwaffe.
Worst-Case massgebend
Angesichts der eingesetzten Mittel scheint der Umfang an verhafteten Personen und sichergestelltem Material eher bescheiden. Das sei laut dem Sprecher der Landespolizeidirektion, Ralf Schütz, das Risiko bei einer Razzia. «Wir müssen bei der Planung einer solchen Aktion immer vom Worst-Case-Szenario ausgehen», erklärt Schütz gegenüber baz.ch. «Wir haben dringenden Grund zur Annahne, das es sich bei den Zielpersonen um hochgefährliche Kriminelle handelt.» Die Aufklärung im Vorfeld könne nicht zu tiefgreifend geschehen, da sonst das Überraschungsmoment abhanden zu kommen droht.
Zusammenhängende Aktionen
Zwei grossangelegte Razzien gegen einen internationalen Drogenring hatte es vergangene Woche auch im Elsass gegeben. Festgenommen wurden dabei über 50 Verdächtige und insgesamt 12 Kilo Drogen konfisziert. Alle drei Razzien stehen in Zusammenhang mit einem umfangreichen internationalen Ermittlungsverfahren gegen einen Dealerring, der seit 2010 im deutsch-französisch-schweizerischen Grenzgebiet einen schwunghaften Handel mit Heroin betreibt. Bei einer ersten Aktion im vergangenen Juni waren auch in der Schweiz zwei Tatverdächtige festgenommen worden. «Die Organisation mit schier unerschöpflichem Rekrutierungspotential hat nun einen satten Schuss vor den Bug erhalten», so Schütz. (lub/sda)
Erstellt: 26.10.2012, 16:39 Uhr
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22 Kommentare
Bitte, habt endlich Respekt, diese Beamten/-innen riskieren selber ihr Leben für uns. Mich widert es nur an, wie sog. Schlaumer alles besser wissen. Unser Dreiländereck ist seit vielen Jahren bekannt.Ich achte diese Einsatzkräfte! Danke!!! Antworten
Und was passiert nun konkret mit den Verhafteten ? Sehrwahrscheinlich gar nichts und man geht wieder zur Tagesordnung über. Vorfschlag: Aburteilen und umgehend an die Grenze stellen und lebenslanges Einreiseverbot in die Schweiz !
Aber Achtung: Verschiedene, bestens bekannte Politiker drücken dann sofort wieder auf die
Tränendrüsen mit Argumenten wie "Menschenrechte " usw.
Wo sind wir eigentl. ?
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